Kunst: Stillleben trifft Food Porn
Kunst

Stillleben trifft Food Porn


VG Bild-Kunst Bonn
Bewegte Blumen: Auch dieses Foto von Michael Wesely hängt in der Ausstellung.
Bewegte Blumen: Auch dieses Foto von Michael Wesely hängt in der Ausstellung.

Ulm (abz). Die neue Sonderausstellung „Vom Stillleben zum Food Porn“ im Museum Brot und Kunst in Ulm ist noch bis zum 12. März 2023 zu sehen.

 Die stille Schönheit vergänglicher Dinge, die ab dem 17. Jahrhundert zum eigenständigen Motiv wird, spiegelt die Lebenseinstellung des barocken Menschen, für den der Tod sehr gegenwärtig ist. Zugleich wollen die gemalten Stillleben eine Gegenwelt zu dieser Realität schaffen, die Welt der Kunst. Die Bilder feiern das Diesseits.  

Alltag, Natur, Konsumverhalten

Doch wie sieht es mit dem Stillleben in der Gegenwartskunst aus? Und welche Rolle spielen Medien? Die zeitgenössische Kunst bietet erstaunlich viele arrangierte und inszenierte Objekte, Blumen und Lebensmittel. Die verhandelten Themen sind dabei aktuell: Die Kunstwerke befragen das  Verhältnis zum Alltag, zur Natur und zum Konsumverhalten. Die Ausstellung streift auch den neusten Trend des „Food Porn“, das Fotografieren und Teilen des eigenen Essens auf Social Media-Kanälen.

In der Ausstellung steht Besucher:innen ein Audioguide zur Verfügung. Außerdem erscheint ein Katalog mit Texten und Bildern zu den ausgestellten Werken.

 

 

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