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Bayern
Tarifabschluss im Freistaat: Die Löhne und Gehälter im bayerischen Bäckerhandwerk erhöhen sich binnen 24 Monaten in drei Stufen. Der Landesinnungsverband spricht von einer ausbalancierten Lösung.
Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann, der den Vorsitz in der Tarifkommission des Verbandes innehat, nennt den neuen Tarif eine "ausbalancierte Lösung". Eine Lösung, die dem "gewollten Motivationseffekt für die Mitarbeiter einerseits und der Leistungsfähigkeit der Branche andererseits" gerecht werde". Die lange Laufzeit über 24 Monate entspreche dem Wunsch vieler Betriebe nach einem Planungshorizont, der ausreichend zeitliche Spielräume für notwendige Preisanpassungen bietet, betont der Verband. Mit der Stufenlösung und dem August als "vorgeschalteten Leermonat" werde die "effektive Zusatzbelastung der Betriebe über den Gesamtzeitraum auf einem tragbaren Niveau gehalten".
Auf der Seiten der Gewerkschaft ist von einer "der Branche angemessenen Tariferhöhung" die Rede. NGG-Verhandlungsführer Peter Schmidt: „Man war sich einig, dass die Lohnentwicklung einen Beitrag für die Attraktivität der Branche leisten muss.“
