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Bayern
26. Stollenprüfung offenbarte einen „ausgezeichneten Jahrgang“
Schon fast zur Weihnachtsfeier hat sich die Bekanntgabe der Ergebnisse der jährlichen Stollenprüfung der Bäcker-Innung München entwickelt. Da die Innung hierzu sowohl Journalisten als auch diejenigen einlädt, mit denen die Bäcker das ganze Jahr zusammenarbeiten, trafen sich im Innungssaal Lebensmittelkontrolleure, Berufsschullehrer, Kontaktpolizisten und Verbraucherschützer mit den Bäckern, die sich ihre Preise für ausgezeichnete Stollen abholen konnten.
Bei der nunmehr 26sten Stollenprüfung ließen 31 Münchner Innungsbäckereien 182 Christstollen von den Prüfern Klaus Schneider aus Traunstein und Wilhelm Oswald aus Neukirchen beurteilen. 148 wurden mit „sehr gut“ bewertet, 24 Stollen bekamen „gut“, sieben erhielten „befriedigend“ und drei Stollen konnten nicht bewertet werden. Von den mit „sehr gut“ benoteten erhielten 56 im dritten Jahr in Folge die Höchstpunktzahl und wurden daher mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.
Obermeister Heinz Hoffmann verglich die Prüfung mit der jährlich festgestellten Weinqualität und sprach von einem „hervorragenden Jahrgang“: „Eine derart gute Bewertung gab es schon seit vielen Jahren nicht mehr. Damit hat die jährlich sich wiederholende Stollenprüfung ihren wesentlichen Sinn erfüllt: Die Prüfer monieren die Fehler und teilen diese dem Bäcker mit, so dass er künftig diesen Fehler vermeiden kann.“ So werde die Qualität der Stollen von Jahr zu Jahr besser. Besonders gut abgeschnitten hätte auch der „Münchner Kindlstollen“, der nur von Innungsbäckern hergestellt wird.
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