ABZ - Das Fachportal für Bäcker

Vorstandsteam bestätigt

Freut sich über die Wiederwahl, die sehr deutlich für ihn sprach: Obermeister Hans Hermann Schröer. <tbs Name=Foto: dt-press" />+
Freut sich über die Wiederwahl, die sehr deutlich für ihn sprach: Obermeister Hans Hermann Schröer. Foto: dt-press

Anzeige

Von

Hessen

Wahlen bei der Innung Wiesbaden-Rheingau-Taunus

Ganz im Zeichen der Neuwahlen von Vorstand und Prüfungsausschüssen stand die Jahres-Hauptversammlung der Bäckerinnung Wiesbaden-Rheingau-Taunus.

Zuvor waren Ehrungen durchzuführen. Horst Damm, der in den Ruhestand geht, wurde wegen seiner über lange Zeit erbrachten Leistungen ausgezeichnet. Er gehörte viele Jahre dem Vorstand an, war Stellvertreter des Obermeisters und zugleich Lehrlingswart. Er habe sich um die Innung sehr verdient gemacht, betonte OM Hans Hermann Schröer. Ebenso wurde Helmut Gierhardt zum 50-jährigen Meisterjubiläum mit dem Goldenen Meisterbrief der HWK Wiesbaden ausgezeichnet.

Dirk Walser, der amtierende Lehrlingswart, berichtete über eine insgesamt sehr erfreuliche Ausbildungsleistung. Es werden derzeit 90 Verkaufs- und 60 Bäckerlehrlinge als Nachwuchs heran gebildet. Walser meinte, trotz der schlechten wirtschaftlichen Gesamtlage nehme das Bäckerhandwerk weiterhin seine Verpflichtung zur Ausbildung mit Werten über dem Durchschnitt wahr.

In der zweiten Hälfte des laufenden Jahres werden die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen der Innung die Höhepunkte sein. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits auf Hochtouren, mehr wurde noch nicht bekannt gegeben.

Bei den Wahlen für die Ämterverteilung der nächsten fünf Jahre gab es nach zügigem Verfahren folgendes Ergebnis: Obermeister Hans Hermann Schröer wurde im Amt bestätigt. Ebenso sein Stellvertreter Dirk Walser, der erneut zugleich die Aufgaben des Lehrlingswartes übernimmt. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Matthias Becherer, Reiner Bohrmann, Joachim Datum, Thomas Engert, Gerd Häuser, Elisabeth Klein-Rost und Friedel Laquai.

Zum Schluss der Veranstaltung wurde über aktuelle Probleme diskutiert. So sind insbesondere die unverändert steigenden Kosten für Energie eine große Bürde. Auch die wachsenden Angebote an Backwaren anderer am Markt befindlicher Geschäfte mache den Handwerksbäckern zu schaffen. Die müssen regional und vor Ort produzieren und damit die Preise in Relation zu etwa Energie- und Lohnkosten kalkulieren. Die Bäcker zeigten sich dennoch zuversichtlich, dass ihre Kunden weiterhin regionale Qualität zu schätzen wissen und den Weg zu „Ihrem Bäcker“ finden.

Auch interessant

Die Verbandsfusion ist in NRW kein Thema

Für Landesinnungsmeister Heribert Kamm war es eine Premiere: Er stand zum ersten Mal nach seiner Wahl zum LIM am Rednerpult, um den Verbandstag zu leiten. mehr...

Weitere Artikel aus Regional vom 06.07.2006:

Anzeige