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Vierländer Erdbeerfest

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Zusammen mit einer Bäuerin in Vierländer Tracht präsentierte Bäckermeister Heinz Hintelmann vor dem Backhaus ein Blech mit köstlichen Erdbeer-Kopenhagenern. Foto: Fischer

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Hamburg

Brotbackaktion im historischen Backhaus des „Rieckhof“

Hamburg (af) . Auf dem Gelände des Museums-Bauernhofes „Rieckhof“ in Curslack wurde ein Wochenende lang das Vierländer Erdbeerfest mit einem bunten Programm gefeiert, an dem auch das Bäckerhandwerk mit beteiligt war. Das Volksfest rund um die Erdbeere hat in den Vier- und Marschlanden mit seinen größten Obst- und Gemüseanbauflächen auf Hamburger Stadtgebiet eine langjährige Tradition. Auch in diesem Jahr wieder trug Heinz Hintelmann, Bezirksmeister Bergedorf-Vierlande und Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit der Bäcker-Innung Hamburg, mit einer großen Back-Aktion zur Attraktivität und Vielfalt des Erdbeerfestes bei.

Wie Hintelmann berichtet, gehört zum Ensemble des Rieckhof auch ein historisches Backhaus im typischen Fachwerkstil, das vor ein paar Jahren originalgetreu restauriert wurde. „In dem Steinbackofen, der ebenfalls dem Original entsprechend wieder errichtet wurde, haben wir vor fünf Jahren zum ersten Mal gebacken“, so Hintelmann, „dies ist seitdem zum festen Bestandteil des Erdbeerfestes geworden.“ Nachdem der Ofen drei Tage vorher angeheizt wurde, haben Meister Hintelmann und sein Team an beiden Tagen insgesamt über 300 Brote und 20 Bleche Erdbeer-Kopenhagener gebacken. Abgerundet wurde das Programm durch Informationen über die Teigherstellung und das Brotbacken in früherer und heutiger Zeit. Da das Erdbeerfest überwiegend von Familien besucht wird, konnten so viele Kinder und Jugendliche erreicht werden, die sich äußerst interessiert zeigten. Hintelmann: „Vielleicht haben wir ja hie und da auch ein weiter gehendes Interesse am Bäckerhandwerk wecken können und sehen den einen oder anderen irgend wann einmal als Azubi in unseren Backstuben wieder!“

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