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Seminar schult Bäcker im Umgang mit Urkorn

Fachlehrer Christoph Heger (l.) und Schulleiter Arnulf Kleinle geben praktische Tipps zum Arbeiten mit Urgetreide. (Quelle: Meyermühle)+
Fachlehrer Christoph Heger (l.) und Schulleiter Arnulf Kleinle geben praktische Tipps zum Arbeiten mit Urgetreide. (Quelle: Meyermühle)

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Rezepte, Herstellung und Vermarktung von Produkten sowie Anbau bildeten die Schwerpunkte der Weiterbildung

Bayern Landshut (abz). „Urkorn und andere unterschätzte Getreidearten“ war der Titel eines Seminars über Anbau, Verarbeitungseigenschaften sowie Marketingstrategien. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, verschiedene Teigbereitungsarten sowie neue Rezeptideen in der Praxis kennenzulernen.

Für die Herstellung und Vermarktung von aromatischen Backwaren aus Urgetreide ist neben handwerklichem Können auch Hintergrundwissen zu den Getreidearten wichtig. In Zusammenarbeit von Meyermühle und der Akademie des bayerischen Bäckerhandwerks schulten ´Fachlehrer die Seminarteilnehmer im Arbeiten mit alten Getreidesorten, um den eigenen Betrieb durch Bio-Backwaren aus Urkorn hervorzuheben.

Vom Einkornbrot

bis zum Butterkuchen

Zubereitet wurden unter anderem Einkornbrot mit Steinzeitgerste, Vollkorn-Kamut-Buttertoast, Waldstaudenvollkornbrot, ein Lichtkorn-Kräuter-Brot für die Grillsaison sowie Butterkuchen aus Bio-Weizen-Ruchmehl.

Ein Agrar-Ingenieur lieferte einen Exkurs zum Anbau von Urgetreide. Da Urkornbackwaren die Verbrauchererwartungen nach Entschleunigung und bewusster Ernährung bedienen, sei das Wissen um den Ursprung des Urgetreides und den Kreislauf vom Acker bis zum Teller verkaufsunterstützend. Dazu gehöre, die Wertigkeit der Rohstoffe und Backwaren über alle Stufen und an alle Beteiligten in Bäckereien zu kommunizieren.

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