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Saarlandbrot gegen Bäckersterben

Öffentlichkeitsbeauftragter Hans-Jörg Kleinbauer, Verbandsgeschäftsführerin Sabine Hensler und Landesinnungsmeister Roland Schaefer präsentieren das Saarland-Brot und animierten die Kollegen, mit dieser Kreation bei den Kunden zu punkten.  (Quelle: Wolf)+
Öffentlichkeitsbeauftragter Hans-Jörg Kleinbauer, Verbandsgeschäftsführerin Sabine Hensler und Landesinnungsmeister Roland Schaefer präsentieren das Saarland-Brot und animierten die Kollegen, mit dieser Kreation bei den Kunden zu punkten. (Quelle: Wolf)

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Versammlung der Landesinnung: Satte acht Prozent weniger Mitglieder / Gute Imagearbeit inklusive Spezialbrot

Saarland „Die Stimmung im Bäckerhandwerk ist nicht schlecht, aber es gibt einen großen Konkurrenzkampf“, so die Diagnose von Georg Brunner auf der Mitgliederversammlung der und des Bäckerinnungsverbandes Saarland e.V. Der Geschäftsführer der gastgebenden Handwerkskammer des Saarlandes machte in seinem Grußwort aber auch deutlich, dass Bäcker in Sachen noch Potenzial hätten. So appellierte er an die Kollegen, die Imagekampagne des Handwerks noch stärker zu unterstützen und zu nutzen. Was die neue Landesregierung betrifft, hat Brunner die Hoffnung, dass sie sich auf Bundesebene im Sinne des Handwerks engagiert.

„Momentan müssen wir erst schauen, wer für uns zuständig ist“, gab Landesinnungsmeister zu bedenken. Ein entscheidender Faktor, wenn es um die geht. Aber egal, wer die Ansprechpartner sind: „Eines ist klar, die Hygienekennzeichnung wird kommen und ich rate Euch, mit den Kontrollbehörden zu kooperieren und bei Beanstandungen vernünftige Lösungen zu suchen“, appellierte er an die Kollegen. Kritisch sei außerdem eine Abschmelzungsquote von satten acht Prozent zu werten. Bezüglich des Innungs- und Verbandshaushalts komme man da langsam in Zugzwang. „Da müssen wir uns Gedanken machen“, so der Landesinnungsmeister in seinem Situationsbericht.

Gut aufgestellt ist die Bäckerinnung Saarland in Sachen Imagearbeit. So habe man unter großem Aufsehen das neue Saarlandbrot präsentiert. „Eine Brotspezialität, die aber auch angeboten werden sollte“, wie Öffentlichkeitsbeauftragter bekräftigte. Schließlich gehe es darum, sich gegenüber den Verbrauchern effektiv zu profilieren. Die Rezeptur kann man in der Geschäftsstelle erfragen. Weiterer Lichtblick: Die Aktion Brot & Wein mit einigen Kooperationspartner, Aktionstagen in sechs Gemeinden und regelmäßig guter Berichterstattung. „Das ist Straßenwahlkampf mit garantiert imageförderndem Effekt“, wie LIM Schaefer betont. Was auch auf den neu installierten Brotmarkt zutrifft. Positiv sind außerdem die Nachwuchs- und Werbekampagnen des Zentralverbands (ZV). Ein Onlineangebot, das vor allem junge Leute anspricht, animierte Kleinbauer seine Kollegen, dieses Angebot auch zu nutzen. So kann auch der pfiffig gemachte Imagefilm für Innungsmitglieder zur eigenen Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Interessant ist auch der Aktionstag des Handwerks am 15. September 2012, der die Gelegenheit bietet, jungen Leuten das Bäckerhandwerk schmackhaft zu machen. Ergänzt wurden die Ausführungen von Daniel Schneider (ZV), der rund um die Kennzeichnungverordnung informierte. Schaefers Kommentar dazu: „Ich hoffe, dass es noch komplizierter wird, dann versteht es keiner mehr.“

Etwas bessere Nachrichten kamen von Seiten der . Thomas Lischka verdeutlichte, dass es durchaus sinnvoll sei, die von der BGN angebotenen Freiwillige Versicherung zu nutzen. Als Risikogemeinschaft der Unternehmer biete sie ein vergleichsweise besseres Leistungsspektrum als die Mitbewerber.

Übergabe des Hauptgewinns für das richtige Erkennen der Brot- und Weinsorten. Im
Hintergrund links Verbands-Gf Sabine Hensler.
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