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Russisch Brot aus Dinkel

Den passenden Rahmen für die Verkaufsförderaktion gab die Neustädter Markthalle, ein aufwändig restaurierter Jugendstilbau mitten in Dresden, ab.  (Quelle: Dreilich)+Zur Fotostrecke
Den passenden Rahmen für die Verkaufsförderaktion gab die Neustädter Markthalle, ein aufwändig restaurierter Jugendstilbau mitten in Dresden, ab. (Quelle: Dreilich)

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Agrar-Regionalmarke stellte sich in Dresden vor

Dresden (ad). Unter dem Motto „Probieren – kosten – kaufen“ fand in der Vorweihnachtszeit die erste Verkaufsförderaktion des Agrar-Marketing Sachsen e.V. (AMS) statt. Im Zuge dieser Veranstaltung präsentierten sechs Unternehmen der sächsischen Lebensmittelbranche ihre Erzeugnisse den Endverbrauchern.

Zeit und Ort für den ersten gemeinsamen Auftritt von Mitgliedsbetrieben der AMS hätten besser nicht gewählt sein können. In der umsatzstarken Adventszeit stellten die sechs Unternehmen – darunter die in Dresden ansässige Dr. Quendt Backwaren GmbH – einige ihrer Erzeugnisse in der Neustädter Markthalle in Dresden vor. Dieser aufwändig restaurierte Jugendstilbau in bester Innenstadtlage beherbergt unter anderem einen Supermarkt der Dresdner Konsumgenossenschaft. In dessen gut frequentierter Vorkassenzone konnten die sächsischen Erzeuger ihre Waren den Kunden vorstellen und zum Kosten anbieten. Zeigten diese sich vom Test überzeugt, mussten sie nicht lange suchen, um Christstollen von Dr. Quendt oder erzgebirgische Knacker von der Richter Fleischwaren GmbH & Co. KG zu kaufen: Die Dresdner Konsumgenossenschaft zählt zu den Supermärkten, in denen besonders viele sächsische Produkte gelistet sind.

„In den meisten Einzelhandelsunternehmen sind Erzeugnisse der sächsischen Ernährungswirtschaft nur unzureichend vertreten“, begründete AMS-Präsident Dieter Richter die Entscheidung, mit mehreren Betrieben werbewirksam in die Öffentlichkeit zu gehen. Das von der AMS vergebene Gütezeichen „Bewährte Qualität! Neutral geprüft“ gebe den Verbrauchern die Gewissheit, dass die Qualität der vorgestellten sächsischen Produkte über den gesetzlichen Anforderungen liege.

Weitere Vorteile der in Dresden vorgestellten Produkte aus dem Freistaat Sachsen sei deren Zuschnitt auf den regionalen Geschmack und die ökologische Verträglichkeit dank der kurzen Wege vom Erzeuger zum Verbraucher.

Anita Domschke vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft verwies darauf, dass die EU-Regelungen die Werbung mit regionalen Herkunftsangaben stark einschränken. Umso wichtiger sei das vom AMS ins Leben gerufene Qualitätszeichen, so Domschke. „Man muss auch in der eigenen Region auf die Produkte und deren Qualität aufmerksam machen“, betonte sie. Den gemeinsamen Auftritt von Mitgliedsbetrieben des AMS wertete sie als sehr guten Ansatz zum Ausbau der Marktstellung der sächsischen Betriebe. Die sechs Teilnehmer der Dresdner Verkaufsförderungsaktion zählten zu den ersten Unternehmen, die das Gütezeichen „Bewährte Qualität! Neutral geprüft“ führen dürfen. Weitere Betriebe erhalten es bei der Grünen Woche.

„Wir sind die Handelskette mit dem größten Sortiment ostdeutscher und sächsischer Produkte in unseren Regalen“, betonte Roger Ulke, Vorstandssprecher der Konsumgenossenschaft. „Und wir werden den Anteil dieser Erzeugnisse noch erhöhen.“

Das fällt leicht, denn die sächsischen Nahrungsmittelhersteller bewiesen bei der Kreation neuer Produkte großen Ideenreichtum. So demonstriert die Dr. Quendt Backwaren GmbH mit ihren seit Jahren erfolgreichen Produkten wie dem Russisch Brot und dem Echten Dresdner Christstollen, dass auch derartige Dauerbrenner Gegenstand von Neuerungen sein können. Beim Russisch Brot – dabei handelt es sich um gebackene Buchstaben des Alphabets – trifft die neue Dinkelvariante den Geschmack vieler Kunden. Und den Christstollen – scheinbar ein Produkt, bei dem man nichts verändern kann – bietet das Unternehmen inzwischen „scheibchenweise“ in Singleportionen an, die sich großer Beliebtheit erfreuen.

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