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Regionale Produkte bringen Betrieben Umsatzplus

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Die Handwerkskammer für Oberfranken zieht eine überwiegend positive Bilanz für das zurückliegende Jahr

Bayern Bayreuth (die). In Oberfranken, dem Regierungsbezirk mit der höchsten Betriebszahl an Bäckereien, ist die Anzahl der Betriebe von 331 (2016) auf 321 zurückgegangen. 25 Betriebe haben geschlossen, 15 neue sind hinzugekommen.

Erfreulich sei hingegen, dass das Interesse an einem Ausbildungsberuf im Bäckerhandwerk zugenommen habe. Da sagte Benedikt Helldörfer, Geschäftsführer der Handwerkskammer für Oberfranken (HWK), auf der Jahrespressekonferenz der Kammer in Bayreuth.

Ausschlaggebend für Umsatzzuwächse im Bäckerhandwerk sei, dass Bäcker die von Konsumenten verstärkte Nachfrage nach regionalen Produkten erfüllten. Einen guten Zuwachs habe der „Außer-Haus-Markt“ erfahren. Warme Theken, mobiler Verkauf, Imbiss und Erzeugnisse zum direkten Verzehr seien bei Verbrauchern beliebt.

Gut beschäftigt seien die Bäcker vor allem im vierten Quartal 2017 gewesen. 80 Prozent bezeichneten sich als „ausgelastet“. Geteilt seien die Aussichten für das laufenden Jahr: Etwa die Hälfte der Bäcker im Kammerbezirk rechne mit einer guten, die andere Hälfte mit einer befriedigenden Geschäftslage.

Personalzuwachs im

Lebensmittelbereich

Zuwächse habe es bei der Anzahl der Beschäftigten im Lebensmittelhandwerk gegeben. 21 Prozent der Betriebe hätten neue Beschäftigte eingestellt, 68 Prozent habe die Belegschaft konstant halten können, nur elf Prozent verzeichneten weniger Personal als im Vorjahr.

Alle Ende vergangenen Jahres der Handwerkskammer für Oberfranken (HWK) angeschlossenen 16.231 Betriebe haben einen Gesamtumsatz von 7,5 Milliarden Euro erwirtschaftet und damit einen leichten Anstieg zu 2016 erzielt. Das sagte HWK-Präsident Thomas Zimmer.

Zugenommen habe auch die Anzahl der Beschäftigten. Im Regierungsbezirk Oberfranken seien 1000 Neueinstellungen erfolgt, die Zahl der Beschäftigten damit auf 76.000 gewachsen.

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