Anzeige
Baden & Württemberg
Untersuchungsergebnisse in Baden-Württemberg zu Gentechnik und Lebensmittel
Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Freiburg (CVUA) hat die Untersuchungsergebnisse zum Thema Gentechnik und Lebensmittel aus dem Jahr 2005 veröffentlicht.
Wie das Amt meldet, sind in Baden-Württemberg trotz weitreichender Kennzeichnungsregelungen bislang so gut wie keine kennzeichnungspflichtigen Lebensmittel am Markt anzutreffen. Lediglich ein gekennzeichnetes Erzeugnis auf Sojabasis, eine japanische Sojabohnenpaste, wurde im Handel angetroffen. Es trug eine korrekte Etikettierung mit dem Hinweis auf die Verwendung gentechnisch veränderter Sojabohnen. Das könnte sich allerdings demnächst ändern, denn zum Jahresende deutete eine große Ölmühle an, künftig nur noch gentechnisch veränderte Soja zu verarbeiten. Kennzeichnungspflichtige Sojaöle und Produkte sollten dann auch in größerem Umfang im Lebensmittelbereich anzutreffen sein.
In 20 Prozent der insgesamt 465 überprüften Proben waren Bestandteile aus gentechnisch veränderten Pflanzen nachweisbar, zumeist allerdings nur in Spurenanteilen unter 0,1 Prozent. Deutlich rückläufig war der Anteil positiver Maisproben. 15 Prozent der untersuchten Proben (25 von 162 Proben) enthielten jeweils geringe Spuren an gentechnisch verändertem Mais. Dagegen wurden weiterhin bei etwa einem Drittel (61 von 184 Proben = 33 Prozent) der untersuchten Sojaproben gentechnisch veränderte Soja nachgewiesen. Eine Überschreitung des Kennzeichnungs-Grenzwertes von 0,9 Prozent war allerdings nur bei insgesamt 6 Proben (= 3 Prozent) mit gentechnisch veränderter Soja festzustellen, dabei handelte es sich um belgischen Pizza-Belag aus Formfleisch mit Sojaanteilen, türkische Tortellini sowie russische Kekse.
Wie auch in den beiden vergangenen Jahren wurden bei keiner Bio-Probe Anteile über 0,1 Prozent festgestellt. Gegenüber dem Vorjahr nochmals abgenommen hat der Anteil positiver Proben bei Mais (2 von 29 Proben = 7 Prozent), während bei Soja etwa jedes sechste untersuchte Lebensmittel einen positiven Befund ergab. Im Vergleich mit konventionellen Soja- und Maisprodukten waren besonders bei Sojaprodukten Unterschiede festzustellen. Bei immerhin 15 Prozent aller konventionellen Sojaerzeugnisse resultierten Anteile von gentechnisch veränderter Soja über dem Kennzeichnungsgrenzwert von 0,9 Prozent.
Stuttgarter Frühlingsball
„Singen, tanzen, fröhlich sein“, unter diesem Motto findet der Frühlingsball des Philia-Chors der Stuttgarter Bäcker am 18. März 2006 in der Liederhalle Stuttgart statt. mehr...