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Parteien einigen sich auf Lohnsteigerung

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Lohne und Gehälter in der Nährmittelindustrie klettern um 3,1 und 3 Prozent

Zu dem Tarifgebiet der bayerischen Nährmittelindustrie mit rund 7500 Beschäftigten gehören Firmen wie Hipp in Pfaffenhofen, Nestlé in Mühldorf, Mondelez in Donauwörth sowie Raps, Ireks und Lumen in Kulmbach, Bernbacher Nudeln in München und Medin in Faulbach in Unterfranken.

Am Verhandlungstisch saßen die Tarifvertragsparteien Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und der Arbeitgeberverband der Bayrischen Ernährungswirtschaft. Sie einigten sich der Gewerkschaft zufolge in der zweiten Verhandlungsrunde auf eine Erhöhung der Löhne und Gehälter in zwei Stufen. Die Beschäftigten erhalten 3,1 Prozent mehr ab August 2014 und weitere 3 Prozent ab Juli 2015.

Die Ausbildungsvergütungen steigen um zweimal 35 Euro je Ausbildungsjahr. Das entspreche einer Steigerung von 3,3 bis 4,7 Prozent.

Die beiden untersten Lohngruppen steigen überproportional um jeweils 3,5 Prozent und alle Beschäftigten erhalten im August eine Einmalzahlung von 100 Euro netto.

Der Abschluss liege deutlich über der aktuellen Inflationsrate und verbessere die Einkommenssituation der Beschäftigten deutlich und stärke deren Kaufkraft, so die NGG. Insbesondere die überdurchschnittlichen Erhöhungen für die unteren Lohngruppen sei lange Zeit umstritten gewesen.

Der Landesinnungsverband und die NGG haben sich auf einen neuen Lohn- und Gehaltstarifvertrag geeinigt.
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