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Regional
Versammlung der Bäckerinnung Kassel
„Oh Täler weit, oh Höhen, oh schöner Gründer Wald“ – hieß es nicht nur musikalisch, dargeboten vom Gesangverein der Kasseler Bäckerinnung, zum Auftakt der diesjährigen Jahreshauptversammlung in Weißenbach, sondern schon auf der gemeinsamen Busfahrt dorthin.
Nach der Begrüßung ging Obermeister Christoph Riede in seinem Jahresbericht auf die Situation im Bäckerhandwerk ein. Qualität definiere sich über die Frische der Produkte – dies sei die Stärke des Bäckerhandwerks, die auch genutzt werden sollte. Ein Problem stelle die Lehrlingsausbildung dar. Großbetriebe bildeten oft einseitig aus, was sich dann bei den Gesellenprüfungen zeige. Das Bäckerhandwerk sei für die Qualifikation des Nachwuchses verantwortlich und müsse stärker auf die Qualität der Ausbildung achten.
Mit der Situation der Bäko, die die Wirtschaftskrise zu spüren bekomme, befasste sich Geschäftsführer Franz-Josef Mais. Prüfungsgebühren, Image-Werbung und überbetriebliche Unterweisungen waren Themen bei Erich Hornbrügger, Geschäftsführer der kreishandwerkerschaft. Darüber hinau wies er auf ein Seminar zur Gefährdungsbeurteilung in Hofgeismar hin.
Nach der Vorstellung der Jahresrechnung 2009 durch Kassenführer Uwe Bernacker und des Haushaltsplans für 2010 gab Obermeister Riede bekannt, dass diese Jahreshauptversammlung für ihn die letzte als Obermeister sei. Nach 35 Jahren Verbandsarbeit, davon 12 Jahre als Lehrlingswart und 23 Jahre als Obermeister, möchte er das Amt in jüngere Hände legen. Seine letzte offizielle Amtshandlung war die Überreichung des Goldenen Meisterbriefes an Karl Dittmar.
Zum Abschluss der Versammlung lud die Innung zum gemeinsamen Abendessen ein.
