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Hessen
Bundesverdienstkreuz an Bäckermeister Klaus Schott verliehen
Frielendorf-Bundespräsident Horst Köhler hatte die umfassende ehrenamtliche Tätigkeit von Bäckermeister Klaus Schott in Beruf und Gesellschaft mit der Verleihung eines Ordens gewürdigt. Staatsminister Dr. Alois Rhiel von der hessischen Landesregierung zeichnete Schott im Auftrag Köhlers mit dem „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ aus.
Vor zahlreichen Repräsentanten insbesondere des Mittel- und Nordhessischen Handwerks sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft der Region würdigte Dr. Rhiel das seit vielen Jahren und zum Teil noch bis heute währende hohe Engagement von Klaus Schott. Diese speziellen Leistungen haben auch die Familie mit in den daraus resultierenden Sog einbezogen, sagte der Wirtschaftsminister und dankte Renate Schott mit Worten und später mit einem Blumenstrauß für diese Unterstützung. Im weiteren Umfeld sei dieser Orden zugleich als Ausdruck der Wertschätzung des Handwerks zu verstehen und nicht nur der Person. Anschließend zeichnete Dr. Rhiel Klaus Schott mit dem Bundesverdienstkreuz aus.
Laudationes kamen von Hauptgeschäftsführer Peter Göbel von der HWK Kassel. Von Helmut Henkel, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Kreishandwerkerschaften Hessen, von Landrat Frank-Martin Neupärtl für den Schwalm-Eder-Kreis und Kreishandwerksmeister Frank Dittmar, Nachfolger im Amt, das zuvor Klaus Schott inne gehabt hatte.
Göbel unterstrich, dass Schott im Laufe seiner Tätigkeit als Bäcker auf den Philippinen und in Thailand an Aufbauarbeiten und mit Hilfe zur Selbsthilfe beteiligt war. Er überreichte die Ehrenurkunde, mit der Klaus Schott zum Ehren-Kreishandwerksmeister ernannt wurde.
Klaus Schott dankte allen Rednern. Er habe nun erfahren, wie er hätte sein müssen. Dank sagte er namentlich seinen Bäckerkollegen Volkhardt Littebrand und Günter Gronowski, mit denen er immer gut zusammen gearbeitet habe, sowie seiner Frau für 42 Jahre Ehe mit Verständnis für die Aufgaben und der ganzen Familie.
Er war von 1970 bis 1974 stellv. Vorsitzender im Gesellenprüfungsausschuss der Bäckerinnung Ziegenhain und von 1987 bis 1996 deren Obermeister. Von 1993 bis 1999 fungierte er als Kassenprüfer beim BIV Hessen und war als OM zugleich Delegierter seiner Innung. Seit der Fusion der drei Innungen Melsungen, Fritzlar und Ziegenhain zur Innung Schwalm-Eder ist Klaus Schott Mitglied im Vorstand.
Von 1990 bis 1993 war er stellv. KHWM und danach Kreishandwerksmeister der KH Schwalm-Eder. In der Arbeitsgemeinschaft Nordhessen der Kreishandwerkerschaften war er von 2003 bis jetzt Vorsitzender, und von 1999 bis 2005 Vorstandsmitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Kreishandwerkerschaften Hessen/Thüringen.
Bei der HWK Kassel war Klaus Schott von 1989 bis 2004 Mitglied der Vollversammlung, von 1989 bis 1999 und von 2002 bis 2004 Vorstandsmitglied. Von 1997 bis 1999 Vorsitzender im Ausschuss Recht + Organisation.
Es wird scharf geprüft
Zwar nimmt die Häufigkeit der Lebensmittelkontrollen ab, aber ihre Intensität zu und von Thüringens Lebensmittelüberwachern wurden im vergangenen Jahr 10 Prozent mehr Betriebe geprüft, als es im Bundesdurchschnitt der Fall war. mehr...
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