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Münchner Kindl gesucht

Ein lebendes Modell soll ab dieser Weihnachtssaison für den original „Münchner Kindl“-Stollen werben. OM Heinrich Hoffmann (l.) und Heinz Traubliner (r.) suchen über die Tagespresse ein echtes Münchner Kindl. <tbs Name=Foto: Ebe" />+
Ein lebendes Modell soll ab dieser Weihnachtssaison für den original „Münchner Kindl“-Stollen werben. OM Heinrich Hoffmann (l.) und Heinz Traubliner (r.) suchen über die Tagespresse ein echtes Münchner Kindl. Foto: Ebe

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Bayern

Schmucke Münchnerin soll für Qualitätsstollen werben

Über die Tageszeitungen suchen die Münchner Bäcker eine zünftige Vertreterin, die auf Plakaten und Veranstaltungen für den „Münchner-Kindl“-Stollen wirbt. Anders als in der vergangenen Weihnachtssaison, als die Idee des Münchner Kindl-Stollens geboren wurde, und dafür nur eine Vertreterin der backenden Zunft werben durfte, können sich jetzt alle echten Münchnerinnen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren für das Amt bewerben. Das Fachwissen, das die neue Repräsentantin für ihre Auftritte benötigt, würden die Erfinder des original Münchner Backwerks, OM Heinrich Hoffmann und sein Stellvertreter Heinz Traublinger, der Siegerin dann schon mitgeben. Mitbringen muss die Bewerberin allerdings ein überzeugendes genussvolles Auftreten sowie etwas Zeit, um bei aktuellen Anlässen für den Stollen zu werben.

Während die Industrie das Stollenbacken für die diesjährige Weihnachtssaison zum Großteil bereits beendet hat, bereiten die Handwerksbäcker derzeit die Werbeaktionen für ihren Weihnachtsstollen vor. Mit dessen Verkauf wird in der Landeshauptstadt erst nach dem Oktoberfest begonnen.

Die diesjährige Stollensaison soll in der Landeshauptstadt für die Innungsmitglieder besonders erfolgreich werden. Dazu kann – so Geschäftsführer Günter Deppisch – der Makadamia-Stollen beitragen, an dessen Vermarktung sich 2005 bis zu 50 Innungsbäckereien beteiligen werden. Denn das im vergangenen Jahr kreierte Weihnachtsgebäck muss in der Stadt flächendeckend angeboten werden, damit es sich zu einem dauerhaften Erfolg entwickelt. In der Bäckerei Traublinger war der Münchner-Kindl-Stollen im vergangenen Jahr bereits der Renner, von dem mehr verkauft wurde, als von allen anderen Stollenvarianten. Und das, obwohl er aufgrund der höherwertigen Inhaltsstoffe – neben Makadamia-Nüssen ein besonders hoher Butteranteil – pro Kilo bis zu 1,50 Euro teurer verkauft wurde. Neben dem neuen Münchner Kindl, das über die Bewerbungsaktion in der Tagespresse alle Münchnerinnen und dann auf Plakaten alle Münchner anspricht, bleibt daher die Qualität der Stollen besonders wichtig. Ob dem tatsächlich so ist, wird sich anlässlich der nächsten Stollenprüfung der Innung zeigen. OM Hoffmann geht davon aus, dass sich das hohe Niveau auch diesmal bestätigt. Es muss dem Verbraucher aber stärker vermittelt werden.

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