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Mit starker Innung Bautzen in die Zukunft

Im Jahre 2004 hatte Bäckermeister Lutz Neumann (r.) das Ehrenamt von seinem Vorgänger Martin Wowtscherk übernommen. Foto: Salden 
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Im Jahre 2004 hatte Bäckermeister Lutz Neumann (r.) das Ehrenamt von seinem Vorgänger Martin Wowtscherk übernommen. Foto: Salden Foto: Salden

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Regional

Bäckerinnungen Westlausitz und Bautzen fusioniert / Alle Mitgliedsbetriebe dabei

Obwohl die Zahl der Mitgliedsinnungen im Landesverband „Saxonia“ des Bäckerhandwerks Sachsen Ende Januar durch die Fusion der beiden Bäckerinnungen Bautzen und Westlausitz einmal mehr geschrumpft ist, geht nicht nur das Bäckerhandwerk in der Region aus diesem Zusammenschluss gestärkt hervor. „Wir haben diesen Schritt seit fast zwei Jahren vorbereitet und den Kollegen in den Beratungen immer wieder erklärt, warum wir diesen Schritt jetzt gehen und welche Vorteile er für jedes einzelne Unternehmen und den Berufsstand insgesamt mit sich bringt“, blickte Viktor Brechel, der demnächst aus dem Amt scheidende Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bautzen zurück.

„Und unsere Argumente haben die Bäckermeister offensichtlich überzeugt, denn wir konnten alle 68 bisherigen Mitgliedsbetriebe auch in die neue Innung sozusagen mitnehmen, womit etwa zwei Drittel aller backenden Handwerksbetriebe in diesem Bereich unserer Berufsorganisation angehören.“ Zu den wichtigsten Trümpfen gehörte zwangsläufig auch die Tatsache, dass die Mitgliedsbeiträge für alle Betriebe stabil geblieben und in absehbarer Zeit keine zusätzlichen finanziellen Belastungen zu erwarten sind.

„Absolut zufrieden“ mit dieser Entwicklung ist auch der bisherige Obermeister der Innung Westlausitz, Roland Ermer, der im neuen Vorstand kein Ehrenamt mehr ausübt. „Es wäre doch absolut irrwitzig und der Entwicklung des Bäckerhandwerks völlig abträglich, wenn wir in einem politischen Landkreis – abgesehen von den Bestimmungen der Handwerksordnung – mit zwei Bäckerinnungen hantieren und damit stets geschwächt würden. So jedoch haben wir aus zwei kleineren Innungen eine schlagkräftige Gemeinschaft geformt, die sowohl in der Region wie auch im Landesinnungsverband spürbar an Gewicht gewonnen hat und landesweit nunmehr eine der stärksten Bäckerinnungen ist und ihre Interessen und Wünsche auch gegenüber der (kommunalen) Politik mit Nachdruck formulieren kann.“

Auch Landesobermeister Michael Wippler, der als Gast an der Fusionsversammlung in der Gaststätte „Zur Linde“ Lehndorf teilgenommen hatte, erwartet „einige spürbare Impulse“ aus der neuen Bäckerinnung Bautzen

für die Interessenvertretung des Bäckerhandwerks auf Landesebene und wünschte dem neuen Vorstand viel Erfolg bei seiner ehrenamtlichen Tätigkeit.

Als Obermeister erhielt Lutz Neumann (Bautzen) das Vertrauen der Berufskollegen, der von Stellvertreter Michael Schlappa (Räckelwitz), Lehrlingswart Steffen Haufe (Bischofswerda) sowie den Beisitzern Norbert Bresan (Sollschwitz), Christian Bäns (Bautzen) und André Pieprz (Hoyerswerda) unterstützt wird. Allein schon diese Aufstellung macht deutlich, dass großer Wert darauf gelegt worden ist, Kollegen aus allen vier Himmelsrichtungen für ein Ehrenamt zu gewinnen.

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