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Baden & Württemberg
Stark in der Nische: Die Bäckerei Bosch ist seit 100 Jahren gut aufgestellt
„Die Leidenschaft beim Herstellen und Verkauf der Backwaren muss erlebbar und schmeckbar sein“ – diese Philosophie, die durch den starken Wettbewerbsdruck in der Branche aktueller ist denn je, gilt schon seit über 100 Jahren im Stammhaus der Bäckerei Bosch im Stuttgarter Westen. Und man fährt ganz gut damit, wie Inhaber Bernd Bosch anlässlich des Firmenjubiläums betont: „Wir haben viele Stammkunden, die trotz fehlender Parkmöglichkeiten den Weg auch von außerhalb zu uns in die Bäckerei finden.“
Gegründet wurde die Bäckerei 1911 vom Großvater von Elisabeth Bosch, der heutigen Chefin, in dem Gebäude, in dem Laden und Backstube auch heute noch sind. 1981 als Zwei-Mann-Betrieb vom Vater übernommen, haben Bernd und Elisabeth Bosch das Unternehmen mittlerweile zu einem Betrieb mit 11 Mitarbeitern ausgebaut. Und zwar in der ganz klassischen Konstellation für eine Bäckerei: Hinten die Backstube und vorne der Laden, ohne Filialen und ohne Lieferungen.
Das Konzept für den Erfolg ist eigentlich ganz einfach: „Wir machen noch viele klassische Bäcker- und Konditorprodukte, die andere schon lange nicht mehr herstellen“, erklärt dazu Bernd Bosch. So gibt es traditionell schwäbische Backwaren wie Flachswickel, Butterlaible und Genetztes Brot. Aber Bäcker Bosch ist in Stuttgart und darüber hinaus vor allem bekannt für die bedeutendste Spezialität aus dem Schwäbischen – die Laugenbrezel.
Gut zu backen ist das eine, noch wichtiger ist der Verkauf – und da ist Elisabeth Bosch ganz in ihrem Element: „Unsere Stärke ist die familiäre Ansprache der Kunden, wir kennen viele schon über Jahrzehnte“, erläutert sie ihren guten Draht zur Kundschaft. In diesem Sinne soll auch die nächste Generation gut davon leben können, die Betriebsübergabe an die Kinder ist für 2012 geplant.
