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Bayerns Bäcker profitieren von neuem Tarifvertrag

Bayern München (p). Die Tarifparteien im bayerischen Bäckerhandwerk haben sich am 18.August auf den Neuabschluss eines Lohn- und Gehaltstarifvertrages für die rund 49.000Beschäftigten der bayerischen Handwerksbäckereien geeinigt. Vereinbart wurde eine lineare Erhöhung der tariflichen Löhne und Gehälter um 3,0Prozent mit Wirkung zum 1.Oktober 2011.

Der neue Tarifvertrag gilt rückwirkend ab dem 1. August und schließt somit nahtlos an den zu Ende Juli gekündigten Tarifvertrag an. Die Monate August und September wurden als „Leermonate“ festgeschrieben. Somit ergibt sich über die Gesamtlaufzeit von zwölf Monaten eine reale Steigerung um 2,5 Prozent.

Zur Anpassung des Tariftextes an die Anforderungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) wurde die bisherige Lohndifferenzierung nach Altersstufen in eine Differenzierung in Abhängigkeit von der Berufserfahrung umgewandelt.

Der neue Vertrag enthält demnach nur noch zwei Tarif-Staffeln: Erstens „mit mehr als 2 Jahren Branchenerfahrung“ und zweitens „unter 2 Jahren Branchenerfahrung“. In den Tarifgruppen, in denen ein Lehrabschluss Voraussetzung ist, zählen die Lehrjahre nicht als Jahre der Branchenerfahrung.

Darüber hinaus wurde vereinbart, im Herbst 2011 die Verhandlungen zur Umwandlung des Lohn- und Gehalttarifvertrags in einen Entgelttarifvertrag aufzunehmen. Dessen Ziel sei es, die strukturellen Veränderungen, die sich aus der Fortentwicklung der Branche ergeben, aufzugreifen.

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