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Mädchenwirtschaft wirbt für Handwerk

Am Bäckerstand werben abwechselnd „Azubinen“ für einen Beruf im Bäckerhandwerk. Hier zeigt die angehende Bäckerin Stina Böttner (rechts) Schülerinnen, wie ein Hefezopf geflochten wird.  (Quelle: Fischer)+
Am Bäckerstand werben abwechselnd „Azubinen“ für einen Beruf im Bäckerhandwerk. Hier zeigt die angehende Bäckerin Stina Böttner (rechts) Schülerinnen, wie ein Hefezopf geflochten wird. (Quelle: Fischer)

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Berufe-Rallye stellt über 30 handwerkliche Berufe vor / Azubis präsentieren das Bäckerhandwerk

Hamburg (af). Antworten auf Fragen zur Berufswahl fanden Schülerinnen aus Abschlussklassen beim Besuch des Projekts „Mädchenwirtschaft – eine Berufe-Rallye“, das in diesem Jahr zum 21. Mal veranstaltet wurde. Dabei präsentierten sich drei Tage lang über 30 Handwerksberufe unter einem Dach. Ziel dieser Gemeinschaftsaktion von Kammer, Agentur für Arbeit, Innungen und Verbänden ist es, bei jungen Mädchen das Interesse für handwerkliche Berufe zu wecken. Die „Mädchenwirtschaft“ fand zum vierten Mal im Berufsbildungszentrum Elbcampus in Hamburg-Harburg statt.

Auch in diesem Jahr war das Bäckerhandwerk wieder mit dabei: Am Stand des Bäcker-Mädchenprojekts waren Bäcker-Azubis unter der Leitung von Stefan Marks, Leiter der überbetrieblichen Lehrbackstube der Bäckerinnung Hamburg, aktiv. Sie gaben jeder Schülerin einen Bogen zum Ausfüllen mit Fragen zum Bäckerhandwerk, wie zum Beispiel: Was ist ein Vollkornbrot? Wie viele Brotsorten gibt es in Deutschland? Welche Zutaten gehören in ein Mischbrot? Bei den Antworten gab es die eine oder andere Hilfestellung von den Azubis. Und wer alles richtig angekreuzt hatte, bekam zur Belohnung einen Muffin geschenkt.

Die Mädchen am Bäckerstand stammten alle aus den Ausbildungsprogrammen der Bäcker-Innung Hamburg. Diese hat sich gemeinsam mit weiteren Innungen dazu verpflichtet, Lehrstellen für junge Menschen bereit zu stellen, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Rund 50 Bäcker-Azubis aus diesen Programmen werden zurzeit in der überbetrieblichen Lehrbackstube im Elbcampus ausgebildet. Nach ein bis zwei Jahren Ausbildung werden sie dann an Innungsbetriebe weiter vermittelt.

Insgesamt konnte die „Mädchenwirtschaft“ als Besucherzahl über 1200 Schülerinnen innerhalb von drei Tagen verzeichnen. Sie rekrutierten sich hauptsächlich aus den Abgangsklassen Hamburger allgemeinbildender Schulen, die mit ihren Lehrern zu dieser Handwerkspräsentation kamen. Für das Bäckerhandwerk, stellt die „Mädchenwirtschaft“ eine Ergänzung dar zur Nachwuchswerbeaktion „Handwerkswelten“ im Ehrenhof des Hamburger Rathauses, bei dem sich alljährlich im September zahlreiche Gewerke mit Info-Ständen präsentieren und um Berufsnachwuchs werben.

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