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Lange Brottafel begeistert Besucher

Ganz große Auswahl an Broten aus regionalen Rohstoffen. (Quelle: Schindler)+
Ganz große Auswahl an Broten aus regionalen Rohstoffen. (Quelle: Schindler)

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Bäcker, Bauern, Müller und Bierbrauer standen ihren Gästen beim Brot-und-Bier-Event Rede und Antwort

Baden & Württemberg Genkingen Wo sonst Knetmaschinen stehen und Rollwagen voller Backbleche herumgeschoben werden, herrschte dichtes Menschengedränge. In der Backstube der Bäckerei Haug in Genkingen hatten sich gut 120 Neugierige eingefunden, um mehr über die Erzeugergemeinschaft Albkorn zu erfahren – aus erster Hand, direkt von den Bäckern, , Müllern und Bierbrauern selbst.

„Keine Show, sondern

das tägliche Handwerk“

„Wir wollen euch heute unsere ehrliche Arbeit zeigen“, hatte Bäckermeister und Albkorn-Sprecher Michael Haug (44) seine Gäste zu Beginn des „Brot-und-Bier-Events“ begrüßt. „Keine Show, sondern das tägliche Handwerk, wie wir es jeden Tag machen“ – im Fall seiner Familie bereits seit 120 Jahren: 1898 war ein Vorfahr aus der Gemeinde-Backstube im Rathaus gegenüber in seine eigene Bäckerei umgesiedelt. 2011 übernahmen dann Michael Haug und seine Frau Birgit, Konditormeisterin, den elterlichen Betrieb.

Das Getreide der Schwäbischen Alb und das, was daraus werden kann, stand im Vordergrund des Abends. Dazu hatten gleich sechs der zehn Bäckereien, die an Albkorn beteiligt sind, eine lange Tafel voller Brote quer durch die Backstube aufgebaut.

Dort konnte nach Herzenslust probiert werden – die Bäckermeister selbst standen Rede und Antwort bei allen Fragen zu Herstellung, Zutaten und Geschmack und hatten auch verschiedene Sauerteige zur Ansicht dabei.

Bierspezialitäten aus

regionalem Getreide

Neben den Bäckern informierten die der Getreidemühle Luz aus Buttenhausen darüber, was das Albkorn-Mehl ausmacht. Die Brauerei Berg aus Ehingen schenkte ihre Albkorn-Bierspezialitäten passend zum Brot aus, darunter auch das gerade erst abgefüllte Märzen. Und Bier-Sommelière Gertrud Hauler hatte dazu jeweils Wissenswertes parat.

Tobias Pfaff von der Württembergischen Bäckerfachschule informierte die Gäste, dass es mehr als 3000 verschiedene Sorten Brot sind, die der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks gezählt hat, um die deutsche Brotkultur als immaterielles UNESCO-Kulturerbe anerkennen zu lassen. (abz)


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