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Konditor fordert mehr Aufklärung über Ernährung

Arbeit mit dem Spitzbeutel: Ministerin Anja Karliczek (2.v.r.). (Quelle: Betrieb)+
Arbeit mit dem Spitzbeutel: Ministerin Anja Karliczek (2.v.r.). (Quelle: Betrieb)

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Bundesbildungsministerin Anja Karliczek besucht die Confiserie von Christian Rabbel in Westerkappeln

Nordrhein-Westfalen Westerkappeln (abz). Die Begeisterung für die Qualität von Lebensmitteln sei in Deutschland noch stark ausbaufähig. Darin stimmte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek bei einem Besuch der Confiserie Rabbel in Westerkappeln mit deren Besitzer Christian Rabbel überein.

Dies sei ihm kürzlich auf einer Reise durch Asien bewusst geworden. Rappel: „Auch wenn wir im Westen die höher entwickelten Technologien und Verfahren in der Lebensmittelproduktion besitzen: Was die Wertschätzung für Lebensmittel betrifft, können wir von den Menschen auf dem östlichen Kontinent noch sehr viel lernen.“

Die Gewichtung der Lebensmittelqualität und von Genuss seien in Asien insofern vorbildlich, als beispielsweise ein Sushi-Meister in Japan eine hohe Achtung genieße und das Kochen im Alltag als gemeinsames Erlebnis zelebriert werde. In diesem Sinne sollte sich das Bildungssystem in Deutschland intensiver mit Ernährung befassen, so Rappel.

Seiner Beobachtung nach falle es Eltern aufgrund der beruflichen Situationen immer schwerer, die Kinder mit gesunder und bewusster Ernährung vertraut zu machen. Darum müsse an dieser Stelle die Bildungspoltik einspringen und wissenschaftlich abgesicherte Kompetenzen vermitteln. Die Bundesbildungsministerin stimmte zu, dass es wünschenswert sei, die Sensibilität für eine gesunde und ausgewogene Ernährung auch und gerade im schulischen Umfeld stärker zu fördern.

Eine solche Förderung, so Rabbel, liefere einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung ernährungsbedingter Krankheiten und gegen die Verschwendung wichtiger Ressourcen.

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