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Kein Grund zur Preiserhöhung?


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Bayern

München (age). Die prekäre Situation bei der diesjährigen Getreideernte könne nicht als Grund für eine Anhebung der Brot- und Brötchenpreise gelten. Darauf hat der Bayerische Bauernverband (BBV) hingewiesen. Es gebe genügend backfähigen Weizen zur Versorgung der Verarbeitungsbetriebe in Bayern. Steigende Brötchen- und Brotpreise mit schlechtem Wetter zu begründen, sei falsch.

„Der Bauer könnte heute bereits den Weizen verschenken; an den Brot- und Semmelpreisen würde sich ohnehin nichts ändern“, erklärte BBV-Pflanzenbaureferent Franz-Joseph Arnold. Wenn das Brot teurer werden sollte, könne das nicht mit höheren Rohstoffkosten gerechtfertigt werden, da die Landwirte bislang keine höheren Getreidepreise hätten erlösen können. Der Rohstoffanteil an einem Brötchen belaufe sich nur auf etwa 0,01 Euro. Wie der BBV weiter berichtete, gingen als Folge der Schlechtwetterperiode mit aufkommenden Stürmen immer mehr Getreidebestände ins Lager.

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