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Innung streicht Brotprüfung

Der Vorstand der Bäckerinnung Straubing-Deggendorf mit Obermeister Max Artmeier (vorne Mitte) auf der Hauptversammlung. (Quelle: Schuller)+
Der Vorstand der Bäckerinnung Straubing-Deggendorf mit Obermeister Max Artmeier (vorne Mitte) auf der Hauptversammlung. (Quelle: Schuller)

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Interesse der Mitglieder stark rückläufig

Bayern Straubing (nik). Der Mitgliederstand der Innung Straubing-Deggendorf habe sich 2017 um fünf auf nunmehr 48 Betriebe verringert. Das sagte Obermeister Max Artmeier auf der Hauptversammlung. Viele junge Bäckermeister zweifelten am Nutzen der Innung. Es werde immer schwieriger, die Vorteile zu vermitteln.

Als weitere negative Nachricht stellte Artmeier fest, dass kaum Interesse an den Brot- und Stollenprüfungen bestehe. Angesichts von nur noch sechs teilnehmenden Betrieben und einem Fehlbetrag in dem Zusammenhang, stelle sich die Frage, ob die Brotprüfung überhaupt noch durchgeführt werden soll.

„Wegen der Urkunde an der Wand verkaufe ich doch nicht ein Brot mehr“, sagte der stellvertretende Obermeister Albert Simeth. Einstimmig wurde daraufhin beschlossen, künftig keine Brot- und Stollenprüfungen mehr zu veranstalten.

Optimismus im

Ausbildungsbereich

Von einer „leicht optimistisch stimmenden Lage“ hinsichtlich der Lehrlingszahlen berichtete Ute Hentschirsch-Gall von der Berufsschule Straubing. So seien für das kommende Schuljahr jeweils acht Bäcker und Verkäuferinnen angemeldet. Die Klassenbildung sei aber nur noch aufgrund einer Ausnahmeregelung möglich, um den Schulstandort zu erhalten. So würden bereits Kombinationsklassen gebildet; nur der Fachunterricht erfolge noch getrennt.

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