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Innung fordert Nachbesserung bei Gesetz zum Datenschutz

Obermeister Günter Wagner (l.) mit dem neuen Geschäftsführer der Landesinnung, Christopher Kruse. (Quelle: Hopfinger)+
Obermeister Günter Wagner (l.) mit dem neuen Geschäftsführer der Landesinnung, Christopher Kruse. (Quelle: Hopfinger)

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Rottal-Inn: Auf Versammlung stellt sich der neue Geschäftsführer der Landesinnung, Christopher Kruse, vor

Bayern Pfarrkirchen (abz). Auf der Jahreshauptversammlung der Innung Rottal-Inn hat sich Christopher Kruse als neuer Geschäftsführer des Landesinnungsverbandes der Bäcker in Bayern und damit als Nachfolger von Wolfgang Filter, der in den Ruhestand geht, vorgestellt.

Kruse ging auf die Datenschutzgrundverordnung ein und erklärte, was Bäcker beachten müssen und wie die praktische Umsetzung aussehe.

Die seit 25. Mai geltende Verordnung mache auch vor einer kleinen Bäckerei nicht Halt. Die Forderung an die Politik laute aber, die Auflagen zu entschärfen. „Für einen Großbetrieb gelten die gleichen Anforderungen wie für einen Kleinbetrieb mit nur einem Gesellen“, sagte dazu Obermeister Günter Wagner. Da müsse die Politik nachbessern.

Der Bäcker- und Konditormeister aus Ruhstorf an der Rott berichtete außerdem über die Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft NGG. „Hier gestalten sich wieder einmal die Verhandlungen schwierig. Die Gewerkschaftsvertreter haben einfach den Verhandlungstisch verlassen.“

Das bedauere er, so Wagner. Die Arbeitgeber setzten sich für eine faire Vergütung und eine tragbare Urlaubsregelung für beide Seiten ein.

Ein weiteres Thema waren die Energiepreise und Einsparmöglichkeiten. Speziell für die Bäcker gelte es, Energiespitzen zu vermeiden, um so die Kosten zu senken.

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