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Handwerk Oberfranken zieht ein positives Fazit

Thomas Koller (HWK-Hauptgeschäftsführer, v.l.), HWK-Präsident Thomas Zimmer, Bernhard Sauer (HWK-Geschäftsführer). (Quelle: Dietrich)+
Thomas Koller (HWK-Hauptgeschäftsführer, v.l.), HWK-Präsident Thomas Zimmer, Bernhard Sauer (HWK-Geschäftsführer). (Quelle: Dietrich)

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Die Betriebe der Region verzeichnen fürs Geschäftsjahr 2018 ein Plus von vier Prozent trotz geringerer Betriebszahl

Bayern Bayreuth (die). Das Handwerk in Oberfranken hat auch im Jahr 2018 und damit zum neunten Mal in Folge geboomt. „Es war ein sehr gutes Jahr, die Betriebe sind zufrieden“, sagte Thomas Zimmer, Präsident der Handwerkskammer (HWK) Oberfranken bei der Jahrespressekonferenz. Der Grund: Die Kunden seien nach wie vor investitions- und konsumfreudig.

Das hohe des Wirtschaftsvorjahres 2017 habe nicht nur gehalten werden können, die Umsätze seien sogar gestiegen. Im laufenden Jahr 2019 werde jedoch eine Stabilisierung des bisherigen Geschäftsniveaus erwartet.

Probleme bereite den meisten Gewerken nach wie vor der anhaltende Fachkräfte- und Lehrlingsmangel. Die HWK plane in Sachen Aus- und Weiterbildung, bis zum Jahr 2025 bis zu 50 Mio. Euro in neue berufliche Ausbildungszentren zu investieren – mit dem Ziel, die Attraktivität der Ausbildung im Handwerk erhöhen. Zimmer: „Die Nachwuchssicherung ist und bleibt unser wichtigstes Anliegen.“

Der Gesamtnettoumsatz innerhalb der Kammer sei 2018 auf 7,8 Mrd. Euro gestiegen (2017: 7,5 Mrd.), das entspreche einem Umsatzplus von 4,5 Prozent.

Ende 2018 wurde ein Rückgang der Betriebe von 16.321 (2017) auf 16.206 verzeichnet.

In den vergangenen Jahren habe die Region Oberfranken im Bundesgebiet die höchste Dichte an Bäckereien aufgewiesen. 2018 sei die Zahl leider auf 301 (Vorjahr 321) gesunken. Der Hauptgrund sei, dass Besitzer ihren Betrieb altersbedingt aufgeben und keinen Nachfolger fänden.


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