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Ein Vertrauensbeweis für den Vorstand

Auf der Versammlung in Mannheim (v. l.): Rudi Duttenhofer, Wolfram Gothe, Norbert Magin, Helmut Döringer, Vera Wolf, Peter Kapp, Juliane Ockert.  (Quelle: Pilz)+
Auf der Versammlung in Mannheim (v. l.): Rudi Duttenhofer, Wolfram Gothe, Norbert Magin, Helmut Döringer, Vera Wolf, Peter Kapp, Juliane Ockert. (Quelle: Pilz)

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Vorstand in Mannheim einstimmig wiedergewählt / Maimarktthema heißt „Sauerteig“

Mannheim. (nip). In der Frühjahrsversammlung der Bäckerinnung Mannheim Stadt und Land wurde der bisherige Vorstand erneut und einstimmig im Amt bestätigt. Gewählt wurden demnach Obermeister Norbert Magin, Stellvertretender Obermeister Peter Kapp, Lehrlingswartin Juliane Ockert sowie die Vorstandsmitglieder Helmut Döringer, Marina Groß und Rudi Duttenhofer. Außerdem wurde Karl Döringer in den Vorstand des Fördervereins gewählt.

Zuvor hatte Alois Jöst als Stellvertretender Vorsitzender der Handwerkskammer Mannheim zur Eröffnung der Versammlung in der umbenannten „BiA“, der Bildungseinrichtung der Kammer, vom Handwerk im Umbruch berichtet. Ein Jahr nach der Novellierung der Handwerksordnung habe man noch keine Erkenntnisse über die Stabilität der entstandenen Betriebe gewonnen. „Wir werden aber dafür kämpfen, dass unser duales Bildungssystem erhalten bleibt“, sagte Jöst mit Blick auf geplante Änderungen im Ausbildungsbereich. Es sei schlechthin ein Treppenwitz, dass ausgerechnet Deutschland, wo das duale Bildungssystem erfunden worden sei, nun ohne Not den bewährten Weg verlassen wolle.

Harald Zech, Geschäftsführer der IKK Mannheim, ging unter anderem kurz auf die Diskussion um die selbst genehmigten Gehaltserhöhungen mancher Kassen ein. Er versicherte, dass die IKK hier nicht mitgezogen habe und kündigte an, dass die Innungskrankenkasse derzeit über eine weitere Beitragssenkung zum 1. Januar 2006 nachdenke.

Die Vorlage der Jahresrechnung 2004 sowie des Haushaltsplanes 2005 übernahm Geschäftsführerin Vera Wolf. Andreas Horchheimers Part als Hausverwalter war die Offenlegung der Jahresrechnung 2004 für das Haus der Innung in den Mannheimer S-Quadraten sowie dessen Wirtschaftsplan für das laufende Jahr. Gegen die Rechnungen und Pläne wurden keine Einwände erhoben: „Wir wünschen uns weiterhin so gute Arbeit“, sagten die Rechnungsprüfer Uwe Broszeit und Wolfram Gothe, die später ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden.

Norbert Magin erklärte nicht ohne Stolz, dass der Innungsvorstand wirtschaftlich mit dem Geld der Mitglieder umgegangen sei. Für die Weisheit der Altvorderen, das Haus in den S-Quadraten zu erwerben, sei man heute noch dankbar. In seiner Vorausschau auf kommende Aktivitäten erwähnte Magin insbesondere die Teilnahme am Maimarkt, wiederum mit der Innung Weinheim zusammen, wo das Thema „Sauerteig – von der Wiege bis zum Brot“ Schwerpunkt sei. Mit den Schulen sei man bereits in Kontakt und die Planungen für die Leistungsschau seien im Zeitfenster. Die Pfalz-Innung soll für einen Tag lang mit ins Boot geholt werden.

Verbandsgeschäftsführerin Ute Sagebiel-Hannich, die zuvor durch die Wahlen geführt hatte, berichtete abschließend über Aktuelles aus dem Bäckerhandwerk.

Die alte Getreidesorte Emmer wird immer häufiger angebaut und schon von einigen Bäckereien verbacken.
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