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Eigene Kaffeemarke ergänzt das Premiumsortiment

Kirsten Buck zeigt das Thekendisplay, in dem drei verschiedene Röstungen des hauseigenen Kaffees angeboten werden. (Quelle: MRM)+
Kirsten Buck zeigt das Thekendisplay, in dem drei verschiedene Röstungen des hauseigenen Kaffees angeboten werden. (Quelle: MRM)

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Die Bäckerei Buck in Cadenberge lebt auch beim Getränkeangebot eine Qualitätsphilosophie und profiliert sich mit einem „Buck-Kaffee“

Niedersachsen Cadenberge Sie setzen auf handwerkliche Qualität und ein Premium Kaffee-Konzept: Zwei Geschwister – Bäckermeister Thilo Buck und seine Schwester Kirsten – führen in dritter Generation die Bäckerei Buck in Cadenberge (Landkreis Cuxhaven). Bäckermeister Andreas Buck hatte den Betrieb 1946 gegründet.

Bereits Anfang der neunziger Jahre begann Hans Buck, der den Betrieb von seinem Vater übernommen hatte, mit der Vergrößerung: Die erste Filiale wurde in Hemmoor eröffnet. Heute gehören acht Verkaufsstellen in der Region Cuxhaven zum Betrieb (fünf mit angeschlossenem Café, drei in Vorkassenzonen).

„Unsere derzeitige Größe ist ausreichend, doch würden wir bei einem lukrativen Standort nicht nein sagen“, erklärt Buck, der dabei an das Hafengelände in Cuxhaven denkt, das derzeit umgestaltet wird. „Wichtiger ist für uns aber Wachstum auf bestehender Fläche.“

Handwerkliche Qualität

aus der „Hadler Backmanufaktur“

Der Familienbetrieb hat sich in der ländlichen Region als „Hadler Backmanufaktur“ positioniert. „Wir haben uns bester handwerklicher Qualität verpflichtet“, betont Buck. „Unsere Backwaren werden täglich frisch von gut ausgebildeten Fachkräften nach traditionellen Verfahren und überlieferten Rezepten meines Großvaters produziert.“

Dabei werden vorrangig beste Rohstoffe aus der Region eingesetzt; die Mehle kommen beispielsweise von der Rolandmühle in Bremen. „Wir stellen alles selbst her – wir versuchen, Backmittel, Konservierungs- und Farbstoffe weitestgehend zu vermeiden“, fügt der Betriebsinhaber an.

„Wir sind ein zukunftsorientiertes Unternehmen mit dem Anspruch, unseren Kunden höchste Qualität und besten Service zu bieten“, ergänzt Kirsten Buck, die sich federführend um den Verkauf kümmert.

Stark mit Feinbrot

und Kapitänskruste

Der Bäckermeister, der zuvor zum Industriekaufmann ausgebildet wurde, sieht die besondere Stärke seiner Backmanufaktur im Segment Brot. Die ungeschlagene Nummer 1 in der Beliebtheitsskala ist das „Feinbrot“, ein Mischbrot (60:40). Doch wird auch die „Kapitänskruste“, ein Roggen-Dinkelmischbrot, gerne gekauft.

Darüber hinaus sind mehrere Spezialbrote wie Chiabrot sowie rund ein Dutzend Sorten Brötchen im Angebot. Eine weitere Spezialität aus dem Hause Buck ist der „Hadler Butterkuchen“.

Abgerundet wird das vielfältige Sortiment durch Kleingebäcke, Torten (hauptsächlich am Wochenende) und kalte Snacks (belegte Brötchen). Gerne nutzen die Kunden aber auch das vielfältige Frühstücksangebot des Bäckers.

Als erster Betrieb mit dem Konzept „Unser Kaffee“ in allen Filialen

Die Bäckerei Buck ist der erste Backbetrieb, der das neue Premium Kaffee-Konzept „Unser Kaffee“ in allen Filialen umgesetzt hat. Meister Kaffee ermöglicht als exklusiver Kaffeeröster für das backende Handwerk Bäckern mit dem neuen Konzept die Möglichkeit, ihre eigene zu etablieren und entwickelt ein dazu individuelles Vermarktungskonzept.

Seit dem vergangenen Jahr arbeiten die Bucks im Segment Ausschankkaffee mit Meister Kaffee zusammen. „Wir wollten uns unbedingt mit einem eigenen Angebot abheben.“

Mit einem hohen Grad

an Individualisierung

„Als Regionalverkaufsleiter Walter Stehle uns das Konzept und den Kaffee präsentierte, haben uns die hohe Qualität und der hervorragende Geschmack sofort überzeugt. Das war für uns ein ausschlaggebendes Kriterium“, berichtet Buck.

Die Trommelröstung sorge für ein tolles Aroma und sei zudem ein handwerkliches Verfahren, das bestens zur handwerklichen Philosophie passe. „Wir können damit deutlich machen, dass wir den Kaffee mit der gleichen Sorgfalt auswählen wie die Rohstoffe für unsere Backwaren“, sagt Buck.

Der hohe Grad an Individualisierung und die Möglichkeit, mit diesem Kaffee eine Eigenmarke zu etablieren habe dann an der Entscheidung für das Konzept keine Zweifel mehr gelassen.

Um die individuellen Wünsche bei der Gestaltung zu realisieren und die Umsetzung des Konzepts zu planen, setzten sich Meister Kaffee-Geschäftsführer Dietmar Rabenstein und Maria Rave (Projektmanagerin Trademarketing) mit Kirsten und Thilo Buck zusammen: „Im Rahmen der engen Zusammenarbeit konnten wir von Beginn an unsere Ideen bezüglich des Designs sehr gut einbringen“, betont Kirsten Buck.

In der Folge wurden Etiketten für den Kaffee, Thekendisplays für die Haushaltspackungen sowie Menüboards entwickelt. Das Highlight des Vermarktungskonzepts zu dem neuen Kaffee sei aber die sehr aufmerksamkeitsstarke Wandgestaltung geworden, die dem Kunden beim Betreten der Cafés nicht entgeht.

Storytelling an der Wand

als Blickfang für Kunden

Dort wird die Geschichte dieses besonderen Kaffees mit Bezug auf die Bäckerei Buck erzählt. „Damit machen wir deutlich, dass wir mit unserem Namen für den hohen Qualitätsanspruch stehen“, erläutert Thilo Buck. „Erste Reaktionen unserer Kunden zeigen, dass sie die Qualität unseres Kaffees schätzen.“

Mit der bisherigen Entwicklung sind die Bucks sehr zufrieden. „Wir haben mit Meister Kaffee einen leistungsfähigen und serviceorientierten Partner für das Segment Kaffee gefunden, der uns bei der Umsetzung perfekt unterstützt hat.“ abz

Familiensache (v. l.): Berta, Annette, Alfons und Mathias Bannholzer. Kaffee soll künftig eine größere Rolle übernehmen (kl. Foto).
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