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Fruchtige Kuchen-Desserts im Glas. (Quelle: Schwittay)+
Fruchtige Kuchen-Desserts im Glas. (Quelle: Schwittay)

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Nach dem Tod des Vaters vor einem Jahr hat Konrad Behrends damit begonnen, die Bäckerei/Konditorei komplett neu aufzustellen

Von Herbert Schwittay

Sachsen-Anhalt Osterburg Der Tod seines Vaters vor einem Jahr hat bei Konrad Behrends (30) zum Umdenken und zur Analyse der Bäckerei und Konditorei geführt. „Mein Vater hat das Unternehmen in vielen Strukturen zu konservativ geführt.”

Es hat gut ein halbes Jahr gedauert, ehe der Sohn zusammen mit seiner Mutter Manuela (55) in der Planung ein grundlegendes Konzept zum wirtschaftlich sicheren Fortbestand der Bäckerei-Konditorei erarbeitet hatte.

Höhere Qualität,

weniger Sorten

Im ersten Schritt wurden Dinge angegangen, die schnell umzusetzen waren. „Wir haben das Mitarbeiterpotenzial durch Umstellungen zukunftsfähiger aufgestellt“, so der gelernte Konditor.

Mit Blick auf das Kerngeschäft Konditorei hat er das Brotangebot auf fünf Sorten verringert. Mit der Reduzierung hat er gleichzeitig den Einsatz der Rohstoffe auf eine höhere qualitative Stufe gestellt. In verschiedenen Rezepturen kommen etwa selbst geröstete und in Öl eingelegte Körner zum Einsatz.

„Der Kundenkreis, der Wert auf Qualität legt, wird immer größer, und durch unsere Änderungen erhält er gleichzeitig einen Mehrwert für sein Produkt”, argumentiert Konrad Behrends. Er macht aber auch klar, „dass damit keine Umsatzsteigerung verbunden ist“.

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