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Die Generation Z bestimmt die Regeln

Die Generation Z, zwischen 1995 und 2010 geboren, ist digital sozialisiert. (Quelle: Shutterstock/Rawpixel.com)+
Die Generation Z, zwischen 1995 und 2010 geboren, ist digital sozialisiert. (Quelle: Shutterstock/Rawpixel.com)

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Wirtschaftsexperte hält bei Innung Nord Vortrag zu den Voraussetzungen, die Betrieben gute Mitarbeiter bringen

Von Dorothee Hoenig

Schleswig-Holstein Kaltenkirchen Der „Krieg um den Nachwuchs“ ist in vollem Gange, und wenn Bäckereien gewinnen wollen, müssten sie eine „Arbeitgeber-Marke“ entwickeln, diese kommunizieren und dabei auf die Wünsche der „Generation Z“ eingehen, sagt Prof. Dr. Martin Klaffke auf der Versammlung der Bäckerinnung Nord.

„Die Generation Z hat andere Werte. Ein teures Auto als Statussymbol ist ‚out‘. Freizeit hat einen hohen Wert.“ Die jungen Menschen seien „Digital Natives“, immer online, gewöhnt an schnelllebige Kommunikation. Sie wachsen mit einer Optionenvielfalt auf, sind selbstbewusst und fordern ihre Wünsche ein.

Der Spaß an der Arbeit

ist wichtiger als Geld

In Bezug auf einen Arbeitsplatz bedeute dies, dass er sicher sein soll, das Arbeitsklima angenehm. Sie wünschen sich ein angemessenes Einkommen, aber der Spaß an der Arbeit ist wichtiger als Geld. Ihr Wunsch-Job sollte Abwechslung, Entwicklungsmöglichkeiten und Verantwortung bieten.

Sie möchten geschätzt und ernst genommen werden. Klaffke: „Auch auf die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit legt die Generation Z Wert. Da können Sie als Bäcker punkten und eine gesunde Ernährung propagieren. Das müssen Sie vermitteln.“

Bäcker seien Handwerker, aber auch Geschäftsführer und Personalmanager. Eine primäre Aufgabe sei es, eine „emotionale Arbeitgebermarke zu kommunizieren“, die Gründe dafür zu nennen, warum eine Mitarbeit im Unternehmen erstrebenswert sei: Was ist das Besondere, das Schöne an dem Beruf, was sind die Stärken der Bäckerei, welche Chancen bietet der Betrieb?

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