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Die Devise lautet: „Qualität schlägt Preis“

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Prof. Dr. Reinhold Würth bei seiner Festansprache. Foto: Töpfer

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Baden & Württemberg

„1. Tag des Handwerks“ der Kreishandwerkerschaft Zollernalb mit Prof. Dr. Würth

Albstadt (gt). Zu einer hochkarätigen Veranstaltung mit zahlreichen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wurde der „1. Tag des Handwerks“ der Kreishandwerkerschaft Zollernalb mit Professor Dr. Reinhold Würth als Festredner in der Festhalle von Albstadt-Ebingen.

Kreishandwerksmeister Herbert Gühring hieß die große Schar der Gäste, allen voran den Reutlinger Handwerkskammer-Präsidenten Joachim Möhrle, die Landtagsabgeordneten Günther-Martin Pauli und Karl-Wilhelm Röhm sowie die zahlreichen Bürgermeister der Region willkommen. Die Entscheidung, anstatt einer öffentlichen Mitgliederversammlung erstmals einen „Tag des Handwerks“ zu veranstalten, sei in einer Klausurtagung der Kreishandwerkerschaft beschlossen worden um in der Öffentlichkeit heraus zu stellen, dass die Handwerksmeister für ihre Kunden da seien und ihr Handwerk mit Freude ausfüllen.

Auf die von der Kreishandwerkerschaft Zollernalb bereits seit zwei Jahren unter dem Motto „Begeisterte Kunden“ durchgeführte Kundenbefragung seien allein in diesem Jahr 1000 Rückmeldungen eingegangen. Dabei habe die Firma Eppler-Fenster aus Meßstetten den 1. Platz belegt. Zugleich würdigte KHM Gühring auch das ehrenamtliche Engagement von zwölf Handwerksmeistern in den berufsständischen Organisationen. Für neun Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit wurden aus dem Backhandwerk OM Alfred Schweizer aus Bisingen und der frühere Obermeister Karl Stopper aus Schömberg mit der Ehrennadel der Kreishandwerkerschaft in Bronze ausgezeichnet.

Ein Glanzlicht besonderer Art erhielt der „1. Tag des Handwerks“ nach einer gemeinsamen Yoga-Übung mit der Fest-Ansprache von Professor Dr. Reinhold Würth. Dabei erwies sich der „Schraubenkönig aus Künzelsau“ nicht nur als ein Partner des Handwerks, sondern auch als überzeugter Dienstleister für Qualität und brillanter Redner ohne Manuskript. In kurzen Worten ließ Reinhold Würth noch einmal den märchenhaften Aufstieg von der im Jahre 1945 von seinem Vater gegründeten und 1957 nach dessen Tod von ihm übernommenen, kleinen Schraubengroßhandlung mit zwei Beschäftigten zum heutigen Weltkonzern mit 54.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 7,6 Milliarden Euro Revue passieren. Bereits im Jahre 1962, als Globalisierung noch nicht in Mode gewesen sei, habe er in Holland seine erste Auslandsgesellschaft gegründet.

Heute sei sein Unternehmen in über 80 Ländern mit 28.000 Mitarbeitern im Außendienst tätig. Als Schlüssel zum Erfolg bezeichnete der Vorzeige-Unternehmer seine kompromisslose Devise „Qualität schlägt Preis“. Mit dieser Strategie habe er ein Unternehmen mit weltweit gutem Ruf aufgebaut, dass damit seit Jahrzehnten wachse.

Würth sei nicht billig, aber wolle seine Kunden begeistern und wenn das gelinge, entstehen Verbindungen die über Dekaden halten. Dann habe man nämlich tolle, treue Kunden. Dies gelte auch für Bäcker behauptete Reinhold Würth und untermauerte dies mit der Bäckerei Heigold aus seiner Heimatgemeinde Künzelsau, die bekannt sei für ihre immer besonders guten Brezeln. Schon als Schulbub habe er dort für drei Pfennige eine Brezel geholt und diese Bäckerei sei ein gutes Beispiel dafür, wie man mit Leistung und Qualität Zufriedenheit beim Kunden erzeuge.

Große Erfolge seien nur durch hochmotivierte Mitarbeiter möglich. Reinhold Würth berichtete detailliert über die im Hause Würth eingesetzten Motivationsmittel. Dank und Anerkennung müssen von Herzen kommen und seien besser als ein Bonus von ein paar Hundert Euro.

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