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Brotmarkt bewirbt das Handwerk

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Obermeister erteilt Industrieware „minderer Qualität“ eine deutliche Absage

Baden & Württemberg Müllheim (abz). Der 17.deutsch-französische hat viele Kunden aus der Region nach Müllheim im Markgräflerland angezogen. Alle neun Müllheimer Bäckerbetriebe sowie drei aus dem Elsass hatten für den Brotmarkt einen repräsentativen Querschnitt aus ihrem reichhaltigen Sortiment zusammengestellt.

Die Bäckerinnung Müllheim mit ihrem Obermeister Martin Magnus pflegen seit Jahren Kontakte in die elsässische Nachbarschaft und zur Bäcker-Innung Mulhouse. 2000 wurde der gemeinsame Brotmarkt erstmals in Müllheim abgehalten und ist seitdem ein fester Bestandteil im städtischen Veranstaltungskalender.

Grundversorger für

gesunde Lebensmittel

Magnus betonte die wichtige Rolle des Bäckerhandwerks bei der Versorgung mit gesunden Lebensmitteln. Zutaten aus der Region in mit den heimischen Landwirten seien beim traditionellen Bäcker die Regel. Die Betriebe seien wichtige Arbeitgeber vor Ort, allein in Müllheim stellten die Bäckereien mehr als 150 Arbeitsplätze.

Eine deutliche Absage erteilte Magnus an die mindere Qualität industriell gefertigter Backwaren, die als tiefgefrorene Teiglinge oft über weite Strecken transportiert würden. Unter erheblichem Energieaufwand aufgetaut und aufgebacken, würde den Kunden Frische vorgegaukelt.

Besucher probieren von 120 Brotsorten, die sie direkt am Stand oder von der Fachverkäuferin angeboten bekommen.
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