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Versammlung der Bäckerinnung Karlsruhe mit aktuellen Branchenthemen
Baden & Württemberg Loben konnte Karl-Heinz Jooß, der Obermeister der Bäckerinnung Karlsruhe seine Bäckerkollegen bei der Herbstversammlung: Immerhin hatten 80 Prozent der Brote und 88 Prozent der Brötchen, die bei der letzten Brotprüfung geprüft worden waren, die Note „Gut“ oder „Sehr gut“ erhalten. Nicht ganz so zufrieden war er mit dem Ergebnis der letzten Auszubildendenprüfungen. Die jungen Bäcker hatten einen Notendurchschnitt von 3,4 erreicht, die Fachverkäuferinnen 2,8.
Bedingt durch einen Generationswechsel konnte der Obermeister zwei neue Mitglieder begrüßen: Martin Fütterer und Ralf Röckel.
Auch die Diskussion um den Smiley, der für besondere Hygiene stehen solle, sei noch nicht abgeschlossen. Da nicht alle Betriebe gleichzeitig von den Kontrolleuren überprüft würden, hätten auch nicht alle, unabhängig von den hygienischen Verhältnissen, die Möglichkeit, die Auszeichnung zu bekommen. Deshalb sei es zweifelhaft, ob eine solche Kennzeichnung als Ergebnis einer öffentlichkeitswirksamen Bewertung überhaupt möglich sei. Im Zusammenhang mit der Lebensmittelkontrolle riet sie allen Bäckermeistern, insbesondere Gebührenbescheide grundsätzlich gut zu überprüfen.
Nicht weitergeführt werde die „Ampelkennzeichnung“, bei der rote, gelbe oder grüne Punkte verdeutlichen sollten, wie gesund ein Lebensmittel ist. Zusatzstoffe müssten jedoch auch bei loser Ware verzeichnet werden. Zum Angebot von Backwaren am Sonntag berichtete Ute Sagebiel-Hannich, dass insbesondere Großbäckereien mit einer Bäckerei-Gastronomie dazu übergingen den ganzen Sonntag frische Brötchen anzubieten. Es gebe bereits einzelne Entscheidungen, dass dies nicht dem Ladenschlussgesetz widerspreche, sondern ein Resultat des veränderten Verbraucherverhaltens sei.
