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Bei Middelberg geht’s weiter

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Ein Nachfahre der Bäckereigründer steigt finanziell ein

Niedersachsen Die in Finanznot gekommene Großbäckerei mit Sitz in Bad Iburg soll künftig wieder familiengeführt werden. Ein Nachkomme der Firmengründer August und werde alle Anteile an dem insolventen Unternehmen übernehmen. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung weiter schreibt, sind zuvor 40 Filialen geschlossen und 100 Mitarbeiter entlassen worden.

Die Zeitung zitiert eine Presseinformation, nach der alle Gläubiger der insolventen Bäckerei dem Sanierungsplan zugestimmt haben. Der Nachfahre des Gründers, Wilhelm Middelberg, werde das gesamte Unternehmen mit 112 Filialen übernehmen. Er sei zuvor schon über eine Minderheitsbeteiligung am Unternehmen beteiligt gewesen.

Grund für die finanzielle Schieflage war der Tageszeitung zufolge die vehemente Expansion unter Führung eines Finanzinvestors, die nicht wie geplant aufgegangen war. Innerhalb von acht Jahren hatte sich das Filialnetz nahezu verdreifacht. Auch der Wettbewerb am Backwarenmarkt hat sich in dieser Zeit deutlich verschärft. Anfang September dieses Jahres beantragte Geschäftsführerin Anja Meister beim Amtsgericht Osnabrück die Sanierung im Schutzschirmverfahren.

Chef über 650 Mitarbeiter: Martin Wimmer.
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