Regional
„Meister unverzichtbar für die Zukunft“
HWK Niederbayern-Oberpfalz feiert 1200 Meister / Annika Borner beste Bäckerin

Die Bäckermeisterin Annika Borner wurde von den Handwerkskammer-Präsidenten Hans Stark (links) und Franz Prebeck und als eine der prüfungsbesten Meisterkurs-Absolventen ausgezeichnet. Foto: Schuller Foto: Schuller
:Straubing (nik). „Der Meisterbrief steht für hervorragende Leistungen und ist mehr als nur stolzer Wandschmuck, sondern verbrieft persönliche Meisterschaft.“ Mit diesen Worten würdigte Franz Prebeck, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, die 1200 jungen Handwerksmeister, die in der Joseph-von Fraunhofer-Stadthalle in Straubing ihre Meisterbrief überreicht bekamen. Präsident Hans Stark rief die jungen Meister dazu auf, ihr Wissen an die nachfolgenden Generationen weiter zu geben. „Ihre Leistung ist unvergleichlich und verlangt Anerkennung und Respekt“, würdigte sie Franz Prebeck. Zur Weitergabe von Bildung und handwerklichen Fähigkeiten rief Präsident Hans Stark auf. „Wer andere ausbildet bilde auch sich selbst weiter“, betonte er.
Als einer der 24 Besten unter den 1200 Meisterinnen und Meister wurde die Bäckermeisterin Annika Borner (24) aus Heroldsberg für ihre Leistung besonders geehrt. Sie lernte den Bäckerberuf in der Nürnberger Bäckerei Schwarz aufgrund Mittlerer Reife und guter Leistungen in nur zwei Jahren, arbeitete anschließend in dem Betrieb als Gesellin und legte in Straubing die Meisterprüfung mit der Note 2,0 ab. Derzeit arbeitet sie in leitender Funktion in der Bäckerei Hezel in Erlangen. Als Zukunftsvisionen schwebt ihr entweder ein eigenes Café oder die Weiterbildung zur Berufsschullehrerin vor.
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