Regional
„Die Fusion hat Sinn gemacht“
OM Schwob auf der ersten Hauptversammlung der neuen Bäckerinnung Darmstadt
Weiterstadt (dtp). Mit 104 Mitgliedesbetrieben sei die Innung Darmstadt nach der Fusion mit Dieburg eine größere Einheit. Sie sei nun die zahlenmäßig größte Bäckerinnung in Hessen, sagte Obermeister Rainer Schwob bei der ersten Jahreshauptversammlung dieser neuen Innung. „Die Fusion hat Sinn gemacht“, war sein Kommentar dazu.
Auch der Sängerchor „Kornblume“ habe sich mit anderen Chören zusammen geschlossen, aus insgesamt fünf Vereinen stünden nun 40 Sänger zur Verfügung. Der einstige Chor sei einfach nicht mehr aktionsfähig gewesen, hieß es.
Zum Thema Ausbildung sagte der Obermeister, die werde nicht einfacher. Er plädierte dafür, sehr sorgfältig auszubilden und nach allem auch kontinuierlich. Für viele abzugebende Betriebe wären leider zu wenige geeignete Nachfolger zu sehen. Nach anfänglicher Skepsis habe sich der Blockunterricht an der Berufsschule als gut und richtig erwiesen.
Zur Unterstützung der Brotprüfung werden noch Helfer gesucht. An zwei Tagen solle die Prüfung öffentlich an einem zentralen Ort in Darmstadt durchgeführt werden. Damit wolle die Innung mit Unterstützung durch die örtliche Tagespresse pro Bäckerhandwerk in die Offensive gehen. Die drei anderen Tage, welche für die Prüfung geplant sind, sollen intern bleiben. Wobei an zwei Tagen in der KH Dieburg agiert werde, um den Kollegen aus dem Bereich Dieburg längere Wege zu ersparen.
Mit dem Goldenen Meisterbrief wurde Klaus Nentwig ausgezeichnet. Weiter wurden frühere Vorstandsmitglieder für ihre Mitarbeit geehrt. Klaus Hottum, Wolfgang Gilch und Norbert Jakob konnten persönlich Dank und Geschenk für ihre Leistung entgegennehmen.
Im Rahmen eines Grußwortes wies Direktor Hans Schneider von der Bäko Süd-West auf die von der Genossenschaft angebotenen Verkaufsseminare hin. Sie seien gut besucht und sollen den Mitgliedern auch weiterhin zur Verfügung stehen.
Betriebsberater Ralph-Jürgen Keller befasste sich mit der Darstellung aktueller Kennzahlen und Trends im Bäckerhandwerk. Er wiederholte seine Angaben vom Verbandstag in Grünberg und betonte vor allem, dass die künftige Entwicklung wieder verstärkt durch betriebswirtschaftliches Denken geprägt sein müsse.
Weitere Nachrichten aus Regional vom 19.05.2009:
Tipps rund um Dinkel
Bäckerhandwerk mit guten Chancen in der Krise
Optimistisch ins 125. Jubiläumsjahr
Spezialbrote im Vormarsch
Manfred Lang gestorben
Überzeugender Auftritt
Josef Magerl bleibt weiter Obermeister
Erfolg durch Markenbildung
Multifunktionale Ausbildungsbackstube
Kunden essen mehr Brot


RSS

Zur Bildergalerie "Backkongress 2011"