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Regional
Versammlung der Innung Salzgitter: Kooperationsvertrag mit BBS Fredenberg
Schule und Bäckerhandwerk wollen so den Ausbildungsstandort Salzgitter für das Bäckerhandwerk stärken und die Berufsfachschule „Lebensmittelhandwerk“ erhalten. Angestrebt werden eine Leistungsverbesserung und eine intensive Abstimmung sowie ein regelmäßiger und rechtzeitiger Informationsaustausch. „Wir werden für den Schulstandort Salzgitter zu kämpfen“, versprach der Vorstand.
Damit reagierte der Vorstand auf eine mit harten Bandagen geführte Kampagne gegen den Ausbildungsstandort Salzgitter. Obermeister Rühmann und auch Schriftführer Horst Benischowski berichteten, dass mit dem Argument, in der Schule sei der Backofen nicht mehr funktionsfähig, der Ausbildungsstandort Salzgitter in Frage gestellt worden sei. Die Überprüfung habe aber ergeben, dass der Backofen in einwandfreiem Zustand ist. Oberstudiendirektorin Brigitte Kalisch-Menken, aber auch Uwe Zinkler, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Süd-Ost-Niedersachsen, bemühten sich in der Sitzung die Spannung aus der Thematik zu nehmen.
Ein nicht minder heißes Thema sprach Geschäftsführer Uwe Zinkler mit dem geplanten Sonderbeitrag Gewerbeförderung an, der für die Betriebe der Kreishandwerkerschaft Süd-Ost-Niedersachen und damit auch für die Salzgitter-Betriebe nach dem Zusammenschluss der Handwerkskammern Braunschweig und Lüneburg-Stade eingeführt werden soll. Zinkler: Dieser Sonderbeitrag von 30 Prozent des normalen Kammerbeitrages soll für die Ausbildungsförderung eingesetzt werden. „Wir haben uns lautstark gewehrt, weil wir keine Ausbildungsplatzabgabe einführen möchten und bisher keine belastbaren Zahlen vorgelegt worden seien“, sagte der Geschäftsführer. Außerdem möchte er geklärt haben, ob dieser Sonderbeitrag handwerkspolitisch überhaupt gewollt sei.
