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Auch Wolfach votiert für Fusion

Vor der Fusion: Mitglieder und Gäste der Bäckerinnung Wolfach beim letzten Gruppenbild als eigenständige Innung.  (Quelle: Grosholz)+
Vor der Fusion: Mitglieder und Gäste der Bäckerinnung Wolfach beim letzten Gruppenbild als eigenständige Innung. (Quelle: Grosholz)

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Letzte Hürde für Zusammenschluss mit Nachbarinnungen genommen

Baden & Württemberg Wolfach (ag). Obermeister Bruno Hochstein, seit 20 Jahren in diesem Amt, begrüßte in der letzten Generalversammlung der Bäckerinnung Wolfach Kollegen und Gäste. Wichtigster Tagesordnungspunkt der Versammlung war der Beschluss über die Fusion mit den Innungen Offenburg, Lahr und Kehl zum 1. Januar 2012. Dass es zu dieser Entscheidung keine Alternative gab, war allen anwesenden Mitgliedern klar. Nichts hätte die Auflösung der Innung Wolfach deutlicher machen können, als die Mitteilung des Obermeisters, dass die Innung in diesem Jahr aus Kostengründen auf eine Brotprüfung verzichte. Dies, obwohl man aus der Vergangenheit von den Vorteilen dieses Qualitätstestes für die Bäcker wisse. Hochstein dankte den Innungsmitgliedern für ihre bisherige Mitarbeit und Treue zur Berufsorganisation und verband damit den Wunsch, dass sie dies auch auf die größere Innung übertragen werden. Nach Erläuterungen zur Fusion von Obermeister Hochstein und der Geschäftsführerin des Landesinnungsverbandes Baden, Ute Sagebiel-Hannich, stimmte die Versammlung bei einer Enthaltung dem Fusionsvertrag und der neuen Satzung zu. Anschließend wurden die Vertreter genannt, die von der bisherigen Innung Wolfach in den Vorstand der Innung Ortenau entsandt werden. Karlheinz Wöhrle, der bisherige Stellvertreter von Bruno Hochstein, wird in gleicher Funktion in der künftigen Innung Ortenau tätig sein. Ute Sagebiel-Hannich referierte über aktuelle Themen im Bäckerhandwerk, wobei sie besonders die neue Öffentlichkeitsarbeit des Zentralverbandes erläuterte. Der neuen Innung wünschte sie eine gute Zukunft. Was die grün-rote Landesregierung dem Handwerk bringe, müsse man abwarten. „Wir bemühen uns schon um Kontakte“, so Sagebiel-Hannich.

Sie appelliert außerdem an die Kollegen, dem zunehmenden Marktdruck mit spürbarer Qualität, Service und fachlicher Beratung zu begegnen.

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