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Ärger im Vorfeld vermeiden

Vor der zehnten Auflage ihres Brotmarktes am 29. April wollen die Leipziger Bäcker das Gespräch mit der Lebensmittelaufsicht suchen, um Ärger bei der Durchführung des Marktes zu vermeiden. <tbs Name=Foto: Dreilich" />+
Vor der zehnten Auflage ihres Brotmarktes am 29. April wollen die Leipziger Bäcker das Gespräch mit der Lebensmittelaufsicht suchen, um Ärger bei der Durchführung des Marktes zu vermeiden. Foto: Dreilich

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Sachsen

Innung Leipzig im Gespräch mit Kontrolleuren

Leipzig (ad). Der Brotmarkt der Bäckerinnung Leipzig ist seit Jahren ein Erfolgsmodell. Rund 10.000 Kunden, so die Schätzung des Marktamtes, suchten den Brotmarkt im vergangenen Jahr auf und kauften unter anderem 8.000 Brote und 2000 Leipziger Lerchen. Allerdings gab es am Rande der Veranstaltung auch eine gehörige Portion Ärger, denn Vertreter des Leipziger Veterinäramtes monierten beim Verkauf unter freiem Himmel Verstöße gegen geltendes Recht. Das soll bei der zehnten Auflage des Brotmarktes, die am 29. April auf dem Leipziger Augustusplatz stattfinden wird, nicht wieder passieren.“Wir als Innung suchen deshalb im Vorfeld das Gespräch mit der Hygiene“, sagte Obermeister Jens Herzog bei der jüngsten Versammlung der Bäckerinnung Leipzig.

Wegen umfangreicher Bauarbeiten auf dem Leipziger Marktplatz konnte der Brotmarkt bereits zweimal nicht an seinem angestammten Platz zu Füßen des Alten Rathauses stattfinden. Statt dessen boten die Bäcker ihr Brot auf dem wenige hundert Meter entfernten Augustusplatz feil. Anfängliche Skepsis wich schnell großer Euphorie. „Der Augustusplatz ist ein Volltreffer“, betonte Jens Herzog. „Schließlich verläuft hier der wichtigste Zugang zur Innenstadt.“ Mit einer gehörigen Portion Wehmut macht er seine Kollegen darauf aufmerksam, dass die Bäcker am 29. April 2006 „mit Sicherheit zum letzten Mal an diesem sehr guten Platz auftreten“ werden – die Bauarbeiten auf dem Markt neigen sich ihrem Ende zu.

Für Ende März ist eine Beratung aller an der Teilnahme interessierten Betriebe geplant. Dabei wollen die Bäcker erstmals nicht unter sich bleiben, sondern laden aus diesem Anlass auch Vertreter der Hygiene ein. „Wir wollen nicht noch einmal Ärger bekommen“, begründet Jens Herzog diesen Schritt. So bemängelten die Prüfer vom Amt im Vorjahr unter anderem die Lagerung von Brotkisten unter freiem Himmel, an dem Tauben flogen. „Wenn die Leute bei unserer Versammlung sind, können sie im Voraus sagen, worauf wir unbedingt achten müssen.“

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