Niedersachsen

Zu Discountern abgrenzen

Innung Harburg / Lüneburg betreut 144 Lehrlinge


Scharmbeck (pu). Mit der Ausbildung des Nachwuchses im Bäckerhandwerk befasste sich auf der Versammlung der Innung der Landkreise Harburg und Lüneburg Obermeister Karl-Heinz Wohlgemuth. Dieser beklagte, dass zwanzig Prozent der Jugendlichen nicht ausbildungsfähig sind und keinen Schulabschluss besitzen. Lehrlingswart Frank Soetebier teilte mit, dass gegenwärtig 144 junge Leute sich in der bäckerhandwerklichen Ausbildung befinden – so viele, wie lange nicht mehr. Zur Förderung des Images des Bäckerhandwerks hielt der Obermeister eine „konsequente Abgrenzung von den Discountern“ für erforderlich. Mit deren Preisen könne das Handwerk nicht mithalten, wohl aber mit unerreichbarer Vielfalt und absoluter Frische.

In den Räumen der Sparkasse Harburg-Buxtehude prüfte Michael Isensee Stollen, Brötchen und Brote aus den Innungsbetrieben. Seine guten Ergebnisse lauteten: Von 5 untersuchten Stollen bekamen vier die Note „sehr gut“ und einer das Prädikat „gut“ zuerkannt. Sein Urteil über die 19 eingereichten Brötchen lauteten: sechsmal „sehr gut“, neunmal „gut“, dreimal „zufrieden stellend“ und einmal „verbesserungsbedürftig“. Bei den Broten gab es neunmal die Höchstnote, sieben Mal „gut“, zwölf mal „zufrieden stellend“.


Artikel vom 10.01.2008
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