Baden & Württemberg

Werbung in eigener Sache

Freiburger Brotmarkt mit eindrucksvoller Präsentation


Freiburg (ag). Als Keimzelle der Brotmärkte in Baden-Württemberg bezeichnete die Geschäftsführerin des Landesinnungsverbandes Baden im Bäckerhandwerk, Ute Sagebiel-Hannich, den Freiburger Brotmarkt, den 17. in Folge, der wiederum viele Besucher, Gäste und Einheimische auf den Rathausplatz lockte. Sie freue sich, sagte Sagebiel-Hannich, dass sie den Brotmarkt eröffnen dürfe, eine Aufgabe, die sonst den Politikern zufalle. Das Bäckerhandwerk könne stolz auf diese Präsentation sein, stelle sie doch ein Stück gewachsener Regionalität dar. Während die einheimische Bevölkerung vom vielfältigen Angebot der Bäcker wisse, hätten die Gäste Gelegenheit, badische Qualitätsbackwaren kennenzulernen.

Der Obermeister der Bäckerinnung Freiburg-Breisgau-Hochschwarzwald, Hermann Aichele, der sich über den traditionell guten Besuch des Marktes freute und den 15 beteiligten Bäckereien dankte, wollte Probleme nicht unerwähnt lassen, die „uns Bäcker“ aktuell beschäftigen, „und die wir lösen müssen“, so der Obermeister. Witterungsbedingt habe die Getreidequalität im vergangenen Sommer sehr gelitten. „Andererseits sehen wir besorgt“, wie Getreide verbrannt wird. Vieles könne man nicht verstehen. Noch gravierender sei die Kostenentwicklung in den Bäckereien, die nicht spurlos an den Kunden vorbei gehen könne. Um so mehr bleibe man der Qualität und dem Service verpflichtet, wie man es nur in den Bäckereien, in den soliden Familienbetrieben der Region, bekomme. Daran dürfe sich auch in Zukunft nichts ändern.

Neben ihren badischen Kollegen beteiligten sich am Freiburger Brotmarkt die Bäckerei Helmstetter aus Colmar und die Bäckerei Lüthi aus Basel, die ihre Spezialitäten anboten, womit die große Vielfalt des Marktes noch einmal erweitert wurde. Zum Platzkonzert spielte der Musikverein Freiburg-Zähringen auf.


Artikel vom 26.10.2006
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