Nordrhein-Westfalen

Vorbildliche Pressearbeit

Köln/Rhein-Erft-Kreis informiert über Fachverkäuferin


Köln (p). Es ist kaum bekannt, dass der Beruf der Bäckerei-Fachverkäuferin ein qualifizierter Ausbildungsberuf ist. Vielerorts wird die Meinung vertreten, dass man, um ein paar Brötchen in die Tüte zu packen und über die Theke zu reichen keine Ausbildung braucht. Um dem Informationsdefizit zu begegnen und die Lehrstellensituation zu verbessern, hat die Bäckerinnung Köln und Rhein-Erft-Kreis eine Pressekonferenz organisiert, zu der vor allem die lokale Presse geladen war. Eine vorbildliche und nachahmenswerte Aktion. Mit dem Ergebnis, dass auch einige aufklärende Artikel rund um den anspruchsvollen Lehrberuf „Bäckerei-Fachverkäuferin“ veröffentlicht wurden. Dabei wurden vor allem nachfolgende Fragen und Themen auch in einem vorbereiteten Pressetext geklärt:

Der Ausbildungsberuf der Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk ist staatlich anerkannt. Die dreijährige Ausbildung ist notwendig, angesichts der Anforderungen an die Bäckerei-Fachverkäuferin.

Kunden fragen: Ist der Kuchen oder das Brot für Diabetiker geeignet? Welches Brot hat die meisten Kohlenhydrate? Darf ich dieses Brot als Allergiker essen? – und die ausgebildete Bäckerei-Fachverkäuferin gibt ihnen die richtige Antwort, weil sie in ihrer Ausbildung das dafür fundierte Fachwissen erworben hat. Sie wird nicht nur in Lebensmittelrecht ausgebildet, sondern ihr werden auch Kenntnisse vermittelt, die sie schon fast zur Ernährungsberaterin macht.

Welche Voraussetzungen sind für die Ausbildung notwendig?

Spaß am Umgang mit Menschen verschiedenster Art, Teamfähigkeit und Flexibilität.

Was ist besonders gut in diesem Ausbildungsberuf?

Die Tätigkeit ist abwechslungsreich durch die vielen Aufgabengebiete in einer Bäckerei. Umgang mit der vielschichtigen Kundschaft. Da es meist Stammkunden sind, kann ein guter Kundenkontakt aufgebaut werden.

Der Arbeitsplatz ist in unmittelbarer Wohnortnähe zu finden, so dass man nicht unbedingt auf ein Fahrzeug angewiesen ist.

Die Tätigkeit in der Bäckerei lässt sich sehr familienfreundlich gestalten, da die Bäckereien auf die Arbeitszeitwünsche des Verkaufspersonals äußerst flexibel eingehen. So ist es möglich, zu unterschiedlichen Zeiten oder aber aus familiären Gründen auch nur stundenweise zu arbeiten.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Verantwortlicher Ausbilder durch die AEVO, Filial- oder Bezirksleiter/in, Betriebswirt/in im Handwerk, Fachkauffrau/mann, Handelsassistent/in im Einzelhandel. Nach dem Besuch der Fachoberschule ist das Studium an einer Fachhochschule möglich, um Dipl. Betriebswirt/in zu werden.


Artikel vom 27.07.2006
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