Regional
Umsatz hat sich positiv entwickelt
OM Buck bei der Innung Hannover: Mit guten Mitarbeitern Zukunft sichern
Niedersachsen-BremenHannover (pu). „Die Umsatzentwicklung des Bäckerhandwerks im ersten Halbjahr 2009 verlief positiv. Zusammen mit der Verbesserung der Produktivität veränderte sich die Ertragslage deutlich“, erklärte Obermeister Cord Buck auf der Herbstversammlung der Bäckerinnung Hannover. Im HCC ermahnte Buck seine Kollegen, mit erstklassiger Qualität und bestem Service die Wirtschaftskraft des gesamten Bäckerhandwerks zu stärken. Es gehe letztlich darum, „die Satten hungrig und auf die leckeren, gesunden Produkte aufmerksam zu machen und damit die Position des backenden Handwerks am Markt erfolgreich zu behaupten“.
Zur Zukunftssicherung gehöre auch, die Mitarbeiter pfleglich zu behandeln und ihnen das zustehende Ansehen zu vermitteln. Hilfreich seien dabei zweifellos betriebsinterne Veranstaltungen wie Grill- oder Sommerfeste sowie gemeinschaftliche Weihnachtsfeiern. „Wer gute und Top-Leute haben will, muss zwangsläufig dafür etwas tiefer in die Kasse greifen“, so Buck.
Kritisch äußerte sich der Obermeister zu den Vorstellungen der EU, die dem Bäckerhandwerk indirekt vorschreiben will, dass die Brote nur etwa 1 Prozent Salz enthalten dürfen. Damit mache sie die Jahrhunderte alte deutsche Brotkultur in Deutschland kaputt. Denn die Brote werden dadurch fade und weniger aromatisch.
Ab 20. 1. 2010 läuft die Aktion „Frühstück-König“ der Werbegemeinschaft bundesweit an. Das Material geht den Kinder- und Tagesstätten direkt zu. Es vermittelt den Eltern das richtige Wissen um ein gesundes Frühstück. Für die Zeit vom 3. bis 5. Februar 2010 kündigte Buck eine Brot- und Brötchenprüfung für die Innung Hannover an. Sie soll an drei stark frequentierten Plätzen in Innungsbetrieben erfolgen. Die nächste große Freisprechungsfeier findet am 22. Juni 2010 im HCC statt. Die Kollegen forderte Buck auf, sich am Schützenfestausmarsch am 4. Juli 2010 zu beteiligen. Ernährungsberaterin Annerose Thiele informierte abschließend über die Ernte 2009. Die Bauern ernteten beim Roggen 4,3 Mio. Tonnen (+13,9 %) und beim Weizen 24,9 Mio. (–3,6 %). Die backtechnischen Eigenschaften des Roggens seien nicht ganz so gut wie im Vorjahr. Beim Weizen gebe es keine großen Veränderungen. Zur Schweinegrippe erklärte Thiele, dass Mitarbeiter in die Betriebe gehen können, auch wenn ein Familienmitglied zu Hause daran erkrankt ist. Allerdings sollte die Arbeitskleidung erst im Betrieb angezogen und die Hände gewaschen werden.
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