Regional
Tipps rund um Dinkel
Bio-Backseminar bei Häussler mit Vermarktungsinfos

Elke zu Münster, Fridolin Renz und Hartmut Hufgard (v.l.) gaben Tipps rund um Dinkel und Holzofenbacken.
Fridolin Renz als Spezialist für Holzöfen stellte die holz- und pelletsbeheizbaren Öfen vor und zündete das Feuer. Ein Seminar dieser Art lässt sich nicht streng strukturieren, Ofentemperatur und Teiggare bestimmen die Themenfolge. Hartmut Hufgard, der freie Bio-Backmeister und Dinkelspezialist stellte die Rezepturen vor: „Geschmack und Aroma bekommen sie nur durch lang geführte Vorteige und Sauerteige in das Dinkelbrot. Als Komponenten gegen das Trockenbacken von Dinkelbackwaren eignen sich Brüh- und Quellstücke hervorragend“, so Hufgard. Für Dinkelteige sei eine kühle Führung mit wenig Hefe von Vorteil. Beim Kneten sei es wichtig, länger langsam zu kneten. Nach der Teigruhe dann „kurz und schnell“ waren seine Tipps zur Dinkelverarbeitung.
„Erfolg mit guten Backwaren ist eine Frage der Vermarktung“, so Elke zu Münster (Brotbüro) und „je hochpreisiger das Produkt, desto anspruchsvoller die Vermarktung“. Elke zu Münster konnte an Beispielen deutlich machen, dass eine hochwertige Vermarktung keine Frage der Kosten ist. Wichtig ist vielmehr, dass die Verkäuferinnen den Mehrwert von Dinkel kennen.
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