Niedersachsen
Stimmungsvollen Querschnitt geboten
Die Chöre des Bäckersängerbundes Nord-West präsentierten sich mit abwechslungsreichem Programm

Heiter beschwingt präsentierte sich der gemischte Chor der Bäckerinnung Braunschweig unter der Leitung von Willi Aernemann. Fotos: Pusen
Verbandsvorsitzender Harald Luther begrüßte die Konzertbesucher herzlich und führte durch das abwechslungsvolle Programm. Er stellte die einzelnen Chöre mit ihren Dirigenten aus Braunschweig, Bremen, Hannover und Hildesheim vor. Dabei verwies Luther auf die lange Chortradition im Bäckerhandwerk. Sie reicht in Niedersachsen und Bremen bis auf das Jahr 1878 zurück. Die Bäcker identifizieren sich sehr emotional mit ihrem Beruf. Diese Einstellung übertragen sie auf den Chorgesang. Dieser stellt seit Generationen einen idealen Ausgleich in der Freizeit zum beruflichen Wirken dar.
Den bunten Konzertreigen eröffnete der Männerchor der Bäckerinnung Hannover unter der Stabführung von Bundeschorleiter Ulrich Behler. Zu Gehör brachte er „Ehre Gottes aus der Natur“ von Beethoven, das „Ave Maria der Berge“, den „Frühlingsboten“, das „Lied der Mai“ und die „Diplomatenjagd“ von R. May. Mit Chorleiter Wigold Beste erklangen aus den Kehlen der Sänger des Bäckermeister-Gesangvereins Hildesheim „Singen bringt Freude ins Herz“, „Im Abendrot“, „Sonnenaufgang“, „Bajazzo“ und „Ein schöner Tag“. Heiter beschwingt uns ausdrucksstark interpretierte der Bäckermeister-Gesangverein Bremen, dirigiert von Chorleiterin Anna Koch, die Lieder „Mala Moja“, „Suliko“, „Zwölf Räuber“ und die Marina-Triologie von Arnold Kempkens. Der gemischte Chor der Bäckerinnung Braunschweig stellte sich dem Göttinger Publikum unter der Leitung von Willi Aernemann mit den Liedern „Welt, wie bist du schön“, „Süße Liebe liebt den Mai“, „Wo Musik sich frei entfaltet“ und „Wo Mandelbäume blühen“ vor.
Stimmgewaltig brachten zum krönenden Abschluss des zweistündigen Konzertes alle vier Chorgemeinschaften mit über 90 Sängerinnen und Sängern
Die „Europahymne“in der Göttinger St. Nikolai-Kirche zu Gehör. Für eine dekorative Ausgestaltung der Kirche mit Emblemen des Bäckerhandwerks hatten die Bäckersänger unter anderem mit dem niedersächsischen Landeswappen bestens gesorgt.
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