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Standort Fulda wird geschlossen

Bäko Fulda-Lahn präsentiert für das Geschäftsjahr ein ordentliches Ergebnis


Langgöns (dtp). Bei der Generalversammlung der Bäko Fulda-Lahn konnte der Vorstand den Mitgliedern für das Geschäftsjahr 2008 ein insgesamt ordentliches Ergebnis präsentieren. „Wir sind nicht unzufrieden“, bemerkte Geschäftsführer Dieter Pausner dazu bei seinem Vortrag im Vorstandsbericht.

Im Jahr 2008 haben 30 Mitgliedsbetriebe ihre Tätigkeit eingestellt, was einen Umsatzverlust von einer Mio. Euro ausmache. Dennoch sei der Umsatz in 2008 um 3,347 Mio. auf 65,751 Mio. Euro gesteigert worden. Wozu die zum Teil hohen Preissteigerungen in der ersten Hälfte des Jahres 2008 mit beigetragen haben.

Als positiv wertete Pausner, dass die gesamten Investitionen in Höhe von 1,2 Mio. Euro ohne fremde Hilfe, also völlig aus eigenen Mitteln haben realisiert werden können. Der größte Brocken sei dabei auf die Erneuerung des Kühl- und Tiefkühl-Hauses am Standort Langgöns mit 735.000 Euro entfallen. Diese Maßnahmen sei dringend erforderlich geworden. Damit verbunden habe auch der Wareneingangsbereich angepasst und erweitert werden müssen. Weiter waren rund 110.000Euro in die Betriebs- und Geschäftsausstattung und Software für die Optimierung des Fuhrparks geflossen. Im letzteren Bereich werden noch Potenziale für Einsparungen gesehen.

In der Bäko Fulda-Lahn werden aktuell 104 Mitarbeiter und drei Lehrlinge beschäftigt.

Die Zahl der mit den LKW gefahrenen Strecken habe um zwölf Prozent reduziert werden können, dennoch sei allein der Aufwand für Treibstoffe um 37.000 Euro gestiegen.

Pausner wies auf Angaben zur strategischen Neuausrichtung der Bäko hin, die schon vor einem Jahr abgegeben worden waren. In diesem Zusammenhang werde der Standort Fulda etwa im Spätsommer dieses Jahres geschlossen. Für Grundstück und Gebäude in Fulda gebe es bereits einen potenten Käufer, erfuhr die ABZ aus einer anderen Quelle. Pausner sagte, die Belieferung der Mitglieder geschehe dann von den Standorten Langgöns und Kaufungen aus. Es werde schon jetzt damit begonnen, die Touren entsprechend umzustellen. Zum Thema „Fulda geschlossen“ erklärte Pausner: „In vielen persönlichen, aufklärenden Gesprächen mit Mitgliedern, insbesondere in der betroffenen Region, wurde die Neuausrichtung bestätigt und es kam sehr deutlich zum Ausdruck, dass der eingeschlagene Weg unserer Strategie richtig und notwendig ist.“

Im Bericht des Aufsichtsrates hieß es, die Aufsichtsratsmitglieder Dirk Holzapfel, Martin Klabunde und Georg Stremme haben turnusgemäß aus dem AR auszuscheiden. Sie wurden, weil erneut wählbar, alle drei einstimmig wieder gewählt.


Artikel vom 15.07.2009
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