Hamburg

Spitzenstollen präsentiert

70 Prozent der Proben in Hamburg „gut“ oder „sehr gut“


Hamburg (af). „Mit 70 Prozent Gold- oder Silberurkunden kann sich das Gesamtresultat der in Hamburg eingereichten Stollenproben sehr gut sehen lassen.“ Dieses positive Fazit zog Stollenprüfer Carsten Bormann von der Bäckerfachschule Hannover nach der Stollenprüfung 2006 für die Bäcker-Innung Hamburg im Altonaer Einkaufszentrum „Mercado“. Unter den Augen des interessierten Publikums hatte er zunächst das Äußere der Stollen geprüft wie Form, Ausbund oder Kruste. Danach nahm er die „inneren Werte“ unter die Lupe: Besonderes Augenmerk richtete er auf eine gute Lockerung, eine gleichmäßige Früchteverteilung sowie eine helle, saftige und mürbe Krume. Bei der Geschmacksprüfung achtete er darauf, dass natürliche Aromen und Gewürze in der richtigen Dosierung verwendet wurden: „Kein einzelnes Gewürz darf dominieren, die gekonnte Mischung macht’s!“

Insgesamt 50 Stollenproben waren Carsten Bormann und seinem Assistenten Karl Gutzeit zur Begutachtung vorgelegt worden. Davon konnten 16 Proben (32 Prozent) mit „sehr gut“ (Gold) bewertet werden, weitere 19 Proben (38 Prozent) mit „gut“ (Silber). 7 Proben (14 Prozent) wurden als „zufrieden stellend“ (Bronze) eingestuft, die restlichen 8 Proben (16 Prozent) als „verbesserungsbedürftig“.


Artikel vom 30.11.2006
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