Niedersachsen
Silberstreif am Horizont
Bäckerinnung der Landkreise Harburg und Lüneburg
Scharmbeck (pu). Für die Backbranche sah Obermeister Karl-Heinz Wohlgemuth auf der Frühjahrsversammlung der Bäckerinnung der Landkreise Harburg und Lüneburg einen Silberstreif am Horizont. Mit den 39 Innungsbetrieben zählt die Berufsgemeinschaft zur drittgrößten nach Hannover und Osnabrück im Bäcker-Innungsverband Niedersachsen/Bremen. Erfreulicherweise vermochten die Betriebe einen leichten Gewinnanstieg zu verzeichnen. Das geringfügige Anheben der Preise war zwingend notwendig, weil die Preise für Mehl und Energie in der Vergangenheit stärker stiegen. Unverständlich erschien Wohlgemuth, dass die Landwirte immer mehr Flächen für die Erzeugung von Biomasse nutzen und selbst Korn für die Energiegewinnung verwenden.
Der Obermeister empfahl seinen Kollegen, bei den Personalkosten nicht zu sparen. Dieses sei entscheidend für den Erfolg der bäckerhandwerklichen Betriebe. Leistung koste nun einmal Geld.
Unverständlich war den Mitgliedern auf der Frühjahrsversammlung, dass ein Betrieb in Lüneburg seinen Gesellen nur sechs Euro die Stunde zahlt. „Damit machen wir unser Image kaputt“, lautete die einhellige Meinung der Bäcker. Deshalb riet der Obermeister seinen Kollegen, den Lohnempfehlungen des Landesinnungsverbandes Niedersachsen/Bremen zu folgen. Einen gültigen Lohn- und Gehaltstarifvertrag gibt es zurzeit nicht.
Weitere Nachrichten aus Regional vom 18.05.2007:
Optimismus wieder deutlich spürbar
Bürokratischer Aufwand bremst Aufschwung
Bäcker in Vorfreude auf das Jubiläum
Reform der BGN avisiert
Rund um Ladenöffnung und Ernährungsberatung
Torten und Azubis sichern
Minister Schnappauf bei der Brotprüfung
Erfolgsschlüssel in Händen
Der neue OM heißt Harry Barthold
Beste Werbung für das Bäckerhandwerk

RSS

Zur Bildergalerie "Backkongress 2011"