Bayern

Schlechtere Ertragslage

Konjunkturbericht des Bayerischen Handwerkstages


München (hk). Das bayerische Handwerk ist in das Jahr 2005 sehr verhalten gestartet. Wie dem jüngsten Konjunkturbericht des Bayerischen Handwerkstages zu entnehmen ist, haben dabei sowohl die allgemeine Konjunkturschwäche wie auch der strenge Winter als Ursache eine Rolle gespielt. Gegenüber dem ersten Quartal 2004 ist in diesem Jahr der Geschäftsklimaindex leicht gesunken. Am Quartalsende beurteilten 51 Prozent der Betriebe die seinerzeitige Geschäftssituation als gut oder befriedigend, 49 Prozent gaben ein negatives Urteil ab. Die Erwartungen für das laufende Quartal sind ebenfalls gedämpft.

Die Beschäftigtenzahl im bayerischen Handwerk ging Ende März 2005 um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 845 000 Personen zurück. Am stärksten war dieser Rückgang im Baugewerbe. In anderen Handwerksbereichen hielt sich die Beschäftigungsabnahme in engen Grenzen. Das Nahrungsmittelgewerbe konnte einen leichten Anstieg des Auslastungsgrades registrieren.

Während die Einkaufspreise teilweise angezogen haben, hält der Druck auf die Absatzpreise der Handwerker an. In der Summe führen beide Entwicklungen zu einer schlechteren Ertragssituation der Handwerksbetriebe.


Artikel vom 22.06.2005
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