Niedersachsen
Sahne bleibt empfindlich
Braunschweig (ke). Das Lebensmittelinstitut Braunschweig des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat in diesem Jahr bisher 85 Proben Schlagsahne aus Cafés, Eisdielen und Konditoreien auf ihre Keimgehalte hin untersucht. Wie es heißt, waren davon 80 Prozent nicht in Ordnung, nur 20 Prozent gaben keinen Anlass zu Beanstandungen. Bei den 68 beanstandeten Proben spielte der erhöhte Gehalt an Keimen, die Indikatoren für Hygienemängel im Betrieb darstellen, die Hauptrolle in der Bewertung. Das jetzige Untersuchungsergebnis ist allerdings nicht neu: Auch im Jahr 2004 waren die Beanstandungsquoten ähnlich hoch. Jetzt müssen die Lebensmittelüberwachungsbehörden Maßnahmen ergreifen.
Das Untersuchungsergebnis zeigt nach Angaben von LAVES-Präsident Dr. Eberhard Haunhorst, wie wichtig es ist, dass Betriebe, die Schlagsahne aufschlagen, die vorgeschriebenen hygienischen Mindestanforderungen einhalten. Notwendig seien in den Betrieben beispielsweise eine fachgerechte tägliche Reinigung, Desinfektion sowie die ausreichende Kühlung der Sahneaufschlagmaschinen. Als positiv wird allerdings bewertet, dass in keiner Probe Salmonellen nachgewiesen wurden.
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