Hamburg

Pokalbacken norddeutscher Fachvereine

Nicole Rotzoll aus Hamburg strahlende Gewinnerin / Pokal bleibt in der Hansestadt


Hamburg (af). Beim diesjährigen Pokalbacken der norddeutschen Bäckerfachvereine Lauenburg, Lübeck, Bad Segeberg und Hamburg war Nicole Rotzoll, Azubi bei Bäcker-Präsident Peter Becker in Hamburg-Marmstorf, nicht zu schlagen. Sie sorgte dafür, dass der begehrte Wanderpokal wie im vergangenen Jahr in die Hansestadt ging beziehungsweise in ihr verblieb. Zum nunmehr 16. Mal in Folge fand das Pokalbacken diesmal statt.

Insgesamt neun Teilnehmer/innen hatten sich in der überbetrieblichen Backstube der Hamburger Innung in der Schnackenburgallee eingefunden, um sich den vielfältigen Wettbewerbsaufgaben zu stellen. Dazu zählte das Backen verschiedener Sorten Brot und Brötchen, das Herstellen von zwanzig Stück Plundergebäck, eines Lyra- Flechtgebäckes und eines dekorativen Schaustücks nach eigener Themenwahl. Die Jury unter dem Vorsitz des stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Bäcker-Fachvereine, Edwin Sklanny aus Lübeck, bewertete dabei nicht nur das Aussehen der hergestellten Gebäcke, sondern auch die Sauberkeit am Arbeitsplatz, die Technik bei der Herstellung und das Einhalten der Backzeiten. Am Ende konnte dann eine strahlende Nicole Rotzoll die Siegerurkunde und den großen Silberpokal aus der Hand des schleswig-holsteinischen Landesvorsitzenden Peter Panitzsch in Empfang nehmen. Sie hatte mit 94 von 100 erreichbaren Punkten eine hervorragende Leistung erzielt.

Den 2. Platz mit 90 Punkten belegte Benjamin Bartelt aus der Bäckerei Zimmer in Geesthacht, der für den Fachverein Lauenburg an den Start gegangen war. Platz 3 errang Janine Bauer aus der Bäckerei Rennert in Lübeck, Platz 4 Dennis Sievert aus der Bäckerei Heinz Hintelmann in Hamburg-Bergedorf. Alle weiteren fünf Teilnehmer belegten gemeinsam den 5. Platz.

„Der diesjährige Wettbewerb fand auf einem außerordentlich hohen und dichten Niveau statt“, resümierte Peter Panitzsch zufrieden, „sämtliche gezeigten Leistungen wären in der Gesellenprüfung nicht schlechter als
mit ‚gut’ oder ‚sehr gut’ bewertet worden!“


Artikel vom 24.05.2006
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