Bayern
Plus des Handwerks nutzen
Freisprechung der Kreishandwerkerschaft Fürth

Von Werbewart Josef Kittel (l.), Jürgen Hartmann (r.) und Horst Däumler gab’s Blumen für die frisch gebackenen Fachverkäuferinnen. Foto: Buchmann
Darunter auch ein Bäckerei-Fachverkäufer und sechs -Fachverkäuferinnen sowie zwölf Bäcker, deren Prüfungsbestem, Stefan Renner (Ausbildungsbetrieb: Bäckerei Wild, Fürth), der Fürther Obermeister Jürgen Hartmann gratulierte.
Neben Renner wurden bei der Feier in der Fürther Stadthalle folgende Bäcker in den Gesellenstand erhoben: Benjamin Leo Berger (Lehrbetrieb: Bäckerei Rolf-Dieter Wehr, Fürth), Markus Bräunlein (Karl-Heinz Koss, Fürth), Maximilian Fritsch (Jochen Greller, Oberfürberg), Christian Jahnel (Hans-Jürgen Hartmann, Zirndorf), Daniel Kohlberger (Michael Körber, Langenzenn), Reinhard Kusnyarik (Greller OHG, Veitsbronn), Christoph Nieszery (Gerhard Fehr, Fürth), David Peiker (Christoph Philipp. Zirndorf), Stefan Schmidt (Markus Krause, Zirndorf), Moritz Stumpp (Nikolaus Böcklein, Fürth) und Alex Ulmann (Karl Gräf, Seukendorf).
Vor fast 400 Gästen lobten zahlreiche Redner wie etwa Manfred Goth, Ehren-Vizepräsident der Handwerkskammer für Mittelfranken, die Azubis für die gezeigten Leistungen. Fürths Bürgermeister Hartmut Träger forderte dabei weitere Unterstützung für die Berufsschulen. Den Betrieben, die trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage die nächste Handwerkergeneration ausbildeten, dankte Landrätin Dr. Gabriele Pauli. Und OStD Wilfried Rost, Leiter des Beruflichen Schulzentrums in Fürth, mahnte seine ehemaligen Schützlinge, sich weiterzubilden. Er hoffe, einige künftig als Meister oder Verkaufsleiterin wiederzusehen.
Festredner Horst Däumler konnte stolz bilanzieren: „Der Ausbildungswille des Handwerks ist ungebrochen!“ Die heutigen 107 Freizusprechenden seien dabei nur ein Teil; weitere Innungen wie Friseure oder Kfz-Mechaniker sprechen separat frei – und verabschieden heuer fast 500 Azubis in Stadt und Landkreis Fürth. Laut KHM hat das Handwerk damit seine Rolle als „Ausbilder der Nation“ wieder erfüllt; in schlechten Zeiten bildeten die Betriebe oft auch über den eigenen Bedarf aus.
Den Freizusprechenden bescheinigte er, mit bestandener Lehre eine bedeutende Stufe der persönlichen Entwicklung erreicht zu haben. Für Disziplin und Willen, theoretisches Wissen und praktische Fertigkeiten sowie drei Jahre Durchhaltevermögen sei der Gesellenbrief der verdiente Lohn: „Er hebt Sie von der Masse ab.“
Auf beruflichen Erfolg dürften sie dank der Ausbildung in modernen, oft computerunterstützten Betrieben ebenso hoffen wie durch die wieder zunehmende Qualitätsorientierung der Kunden:
„Naturbelassene Erzeugnisse sind gefragt. Und das ist das Plus des Handwerks.“
Weitere Nachrichten aus Regional vom 06.10.2005:
Goldene Brezel für Premiumqualität „kassiert“
Auf ursprünglichen Geschmack gesetzt
Kürbiskuchen für die Halloweenparty
Mit Spaß bei der Sache
Erfolgreich ins Berufsleben gestartet
Brotfest mit Besichtigung
Ausbildung sichert zukünftigen Ertrag
Größere Teilnehmerzahl könnte besser sein
Familienbetriebe unverzichtbar
111 Meter Zopf gespendet

RSS

Zur Bildergalerie "Backkongress 2011"